Die patriarchal-paradigmatische Verdrehung der Welt in ihr Gegenteil.

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Das patriarchale Welt~ und Naturverbesserungsprojekt ist ein Endlos-Kontinuum des Scheiterns an der irdischen Wirklichkeit, weil die Rechnung ohne die Natur gemacht wird. Da die Kausalität von Natur und Projekt verkehrt wird, indem es (Projekt) zum Vorherigen und Vorrangigen, die Natur aber, zum Nachherigen und Nachrangigen erklärt werden, erscheint das Projekt die primäre Voraussetzung zu sein, wohingegen die Natur nur die sekundäre Folge daraus zu sein scheint.

Daraus ergibt sich eine Machbarkeitsideologie, die, den Prozess der Natur-Beeinflussung, ~Umwandlung und ~Zerstörung in Gang gesetzt hat um eine, vom Menschen (Mann) gemachte, Verbesserung und Perfektionierung der Natur zu verwirklichen. Nicht das Geborene und Naturgegebene ist das Ursprüngliche, sondern das Gemachte hat das Ursprüngliche zu sein, weil es als Verbesserung geplant ist.

Machbarkeit ist ohne Natur nicht möglich und kann nur mittels naturgegebener, bereits vorhandener Vorgaben realisiert werden. Denn, aus Nichts kann man nichts machen und das Machen erfordert Naturressourcen. Leider, steht das Machen nicht im Dienst des Seins, sondern das Sein wird der Machbarkeitsideologie geopfert.

So werden die Naturressourcen geplündert und die irdische Kreisläufigkeit von Geboren werden, Wachsen, Reifen, Sein und Vergehen wird durchbrochen, um sich, über das Machen und das Machbarkeitsprinzip zu emanzipieren, indem die natürliche Bedingtheit überschritten und überwunden werden soll.

Nicht die Geburt gilt als Beginn des irdisch-erfahrbaren Lebens auf dem Planeten, Erde,
sondern der Tod wird, patriarchal-paradigmatisch, zum Beginn eines irdisch-nicht-erfahrbaren Lebens in einer jenseitigen Utopie erklärt.

Im patriarchalen Weltbild emanzipiert sich das naturzerstörerische Macher-Prinzip gegenüber dem lebenserhaltenden Gebär-Prinzip, obwohl es das Macher- und Gestaltungs-Prinzip ohne Gebärprinzip nicht gäbe.

Es ist höchste Zeit, diese patriarchale Pervertierung zu überwinden, wenn wir unsere Lebensgrundlagen erhalten wollen. Die Alternative dazu ist ein Leben im Einklang mit der irdisch-natürlichen Kreisläufigkeit und die Auflösung des dualistischen Dilemmas.

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Ein Kommentar zu „Die patriarchal-paradigmatische Verdrehung der Welt in ihr Gegenteil.

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