Eheliche Gleichstellung gleichgeschlechtlich-orientierter Paar-Beziehungen?

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 Es ist erstaunlich, dass ein katholisch geprägtes Land zu diesem Mehrheits-Entschluss kam. Wahrscheinlich spielen die Lebensferne und die aufgedeckten Missbrauchs-Skandale der katholischen Kirche hier eine entscheidende Rolle.

… „Das irische Volk hat sich mit deutlicher Mehrheit für die Gleichstellung der Homo-Ehe ausgesprochen und damit eine Diskussion auch in Deutschland angestoßen. Als erstes EU-Land hatte das katholisch geprägte Irland am Freitag in einer Volksabstimmung mit 62,1 gegen 37,9 Prozent für die völlige Gleichstellung der Ehe gleichgeschlechtlicher Paare votiert.“

http://www.wiwo.de/politik/deutschland/gleichstellung-der-homo-ehe-irisches-ja-schiebt-debatte-in-deutschland-an/11821362.html 

Der Druck auf die Politik wird erhöht und die öffentliche Diskussion wird wieder angeschoben.

Deutsche Politiker wollen Gleichstellung der Homo-Ehe https://de.finance.yahoo.com/nachrichten/deutsche-politiker-wollen-gleichstellung-homo-135301627.html

Homo-Ehe: Schwulenverband macht Druck auf Merkel http://www.spiegel.de/politik/deutschland/homo-ehe-cdu-schwulenverband-macht-druck-auf-merkel-a-1035474.html

Kommentar zur Homo-Ehe: Traut Euch endlich  (Eine leicht verspätete Pfingstpredigt von Stefan Kuzmany) http://www.spiegel.de/politik/deutschland/kommentar-zur-homo-ehe-traut-euch-endlich-a-1035481.html

Zitat: … Mögen die Abgeordneten darüber nicht nach Fraktionszwang abstimmen, sondern nach ihrem Gewissen – auf dass sich der Geist der Liebe endlich auch ergieße ins deutsche Gesetz.“ (Stefan Kuzmany)

Mir ist nicht bekannt, dass sich, jemals, Liebe ins deutsche Gesetz ergossen hätte und Liebe ist auch eine Frage der Definition. Laut Kurzmany, bezieht sich Liebe auf die sexuelle und fürsorgliche Paarbeziehung schließt aber, die Generativität nicht mit ein.

 Mir erschließen sich zwar die wirtschaftlichen und sexuell-orientierten Interessen der Schwulenverbände, aber nicht der generative und generationsübergreifende Sinn!

Eingetragene Lebenspartnerschaften sind ja bereits anerkannt. Geht es bei der „Gleichstellung“ nicht vor allem um finanzielle Vorteile, nämlich das Ehegattensplitting, Erbrecht etc…?

Die Institutionalisierung der normativen heterosexuellen Paarbeziehung galt, seit Beginn der Patriarchalisierung, der Etablierung und dem Fortbestand des patriarchalen Herrschaftsprimats und dessen Genealogie (Erbfolge). Heute soll mit der ehelichen Paarbeziehung der Fortbestand der steuerzahlenden Bevölkerung, der volkswirtschaftliche und betriebswirtschaftliche Wohlstand gesichert werden.

Beides zusammen, Sicherung des Bevölkerungs-Fortbestands und wirtschaftliche Gewinnmaximierung, gelingt nicht – wie am Rückgang der Bevölkerungszahlen zu erkennen ist – weil mit der Fokussierung auf die wirtschaftliche Gewinnmaximierung zwar der Gewinn maximiert wird, die Generativität, aber außer Acht gelassen wird.

Es sollen also nicht-generative Lebensgemeinschaften gegenüber generativen Lebensgemeinschaften bevorteilt  und eine weitere Spaltung der Gesellschaft begünstigt werden!?

Es wird Liebe mit sexueller Orientierung verwechselt und die intergenerationale Fürsorge tritt in den Hintergrund.

Alle Gemeinschaften mit leiblichen Kindern werden weiterhin ignoriert. Stattdessen sollten Gemeinschaften mit leiblichen Kindern Anerkennung, steuerliche Begünstigung und staatliche Förderung zustehen, weil sie für den Fortbestand sorgen und bereits gesorgt haben. Ihnen wird das Armuts-Risiko, gesellschaftliche Ausgrenzung, Diskriminierung und der Empfang von Almosen zugemutet.

Zukunftsperspektivisch bedeutet das, dass Gemeinschaften mit leiblichen Kindern in soziale Brennpunkte abgedrängt werden und nicht-generative Paargemeinschaften einen Zugriff auf deren Generativität beanspruchen!

Gleichstellung von Fürsorge-Gemeinschaften – ja!

Priorisierung sexueller Orientierung vor Fürsorge – nein!

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