Betrifft: Bevölkerungs-Rückgang!

Gepostet am Aktualisiert am

11774445_1638087339766283_1023564327_n

Um den Fortbestand der Bevölkerung zu sichern müssten Fürsorge-Gemeinschaften mehr in den Vordergrund gestellt, unterstützt, aufgewertet und gesellschaftlich anerkannt werden. Dort sind meist Kinder vorhanden und Fürsorge steht an erster Stelle und bedeutet eine Investition in eine zukünftige Generation und in die Zukunft. Stattdessen werden Fürsorge-Gemeinschaften, Gemeinschaften mit leiblichen Kindern und leibliche Mutter-Kind-Gemeinschaften sträflich vernachlässigt und ins gesellschaftliche Abseits gedrängt. Dort, wo der Bevölkerungs-Fortbestand gesichert wurde/wird, werden die Betroffenen ihrem Schicksal überlassen. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist ideologisches Wunschdenken, was in der Lebenswirklichkeit nur unter größten Anstrengungen zu bewältigen ist, oder ganz scheitert. Wen wundert es dass Kinderwunsch bei jungen Menschen, mehr und mehr verdrängt und unmöglich wird.

Leider gehört Fürsorge nicht zu den Maximen der marktwirtschaftlichen Leitlinien unserer Politik, die auf kurzfristige Profite im Vier-Jahres-Rythmus ausgerichtet sind. Denn die politikbestimmende kapitalistische Markt-Apologie basiert auf Profit und Ausbeutung. Deshalb, halte ich den Versuch der Familien-MinisterInnen, den Bevölkerungs-Fortbestand mit marktwirtschaftlichen Instrumentarien regulieren zu wollen – für fehlgeschlagen – wie aus dem Rückgang der Geburtenzahlen ersichtlich ist.

Wirtschaftsideologisch, gehen wir den Weg in die Nicht-Generativität (Unfruchtbarkeit) schon längst. – Siehe Gewinn-Maximierung = Ausbeutung von Mensch und Natur, ökonomische Entwertung der Pflegearbeit, Erziehungsarbeit, Mütterarbeit und Entwertung leiblicher Mutterschaft, Beschleunigung und Verkürzung von natürlichen Reifeprozessen, Patentierung von genetisch verändertem Saatgut, dessen eigenständige und naturgegebene Generierbarkeit nicht mehr gewährleistet ist, Umweltvergiftung, Umweltzerstörung etc. …

Auf den Zug der Nicht-Generativität springt die Gleichstellungsideologie der gleichgeschlechtlich-orientierten Paarbeziehungen auf und beansprucht die gleichen finanziellen Vorteile, wie die nicht-generativen heterosexuellen Paarbeziehungen. Eine Institutionalisierung der gleichgeschlechtlichen Paarbeziehung hieße, dass wir einen offiziell-legitimierten Weg in die Unfruchtbarkeit der Gesellschaft gehen würden.

 Die Anerkennung der Homo-Ehe halte ich übrigens für ein weiteres Hindernis bezüglich des Bevölkerungs-Fortbestands. Der eheliche Gleichstellungsanspruch besteht also in einer Art Wahrnehmungsberechtigung und Institutionalisierung sexueller und materieller Interessen. Damit hätte die Ehe als Keimzelle des Bevölkerungsfortbestands ausgedient und käme in ihrer normativen Bedeutung einem Wirtschaftsunternehmen gleich, bzw. sie wird zur wirtschaftlichen Antriebszelle degeneriert ohne generative und ohne intergenerationale Verbindlichkeit.

Die Generativität wird so aus der Ehe ausgelagert und soll als käufliche Dienstleistung zur Disposition gestellt werden. Damit würde – trotz Ablehnung ehelicher Generativität – dem Zugriff auf die (außereheliche) Generativität anderer Tür und Tor geöffnet. 

Die schwangerschafts~ und geburtsbedingte Mutter-Kind-Bindung  würde/wird unterbunden und der Substituierung überlassen.

Soll das der vielgepriesene gesellschaftliche Fortschritt sein, der die Mutter-Kind-Bindung ignoriert, den Mutterbezug verleugnet, die Mutterbezogenheit außer Kraft setzt und Mutterschaft verkürzt, entwertet und erschwert, um anschließend, den Bevölkerungsrückgang zu bejammern?

Advertisements

Ein Kommentar zu „Betrifft: Bevölkerungs-Rückgang!

    Brigitte N. sagte:
    4. Juni 2015 um 15:19

    Hat dies auf ichbinmutter rebloggt und kommentierte:
    „“Deshalb, halte ich den Versuch der Familien-MinisterInnen, den Bevölkerungs-Fortbestand mit marktwirtschaftlichen Instrumentarien regulieren zu wollen – für fehlgeschlagen,,,““ Ich hoffe sehr, dass Frau Schwsig das auch liest …und drüber nachdenkt, anstatt trotzig ein genderkonformes Headerbild über ihrer Facebookseite zu platzieren, nachdem betroffene Mütter auf ihre Situation aufmerksam gemacht hatten. – Auf Dauer ist das keine Lösung. – Ohne Mütter ist kein Staat zu machen, es sei denn(!) die patriarchalen Ausbeuter machen es wahr: Legalisierung der Leihmutterschaft – Mutterschaft wird dann verramscht, auf Kosten der Armen: http://diestoerenfriedas.de/leihmutterschaft-kolonialisierte-frauenkoerper/ Aber in so einem Staat will ich als Frau dann nicht mehr leben!

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s