Unrecht heißt Familienrecht

Gepostet am Aktualisiert am

… „Die Sorgerechtserklärung

Entrechtung durch die Hintertür zur Restaurierung des Patriarchats

Die Sorgerechtserklärung ist eine Zustimmung einer allein sorgeberechtigten, nicht verheirateten Frau, dem Vater ihrer Kinder, durch Unterschrift auf einen Vordruck beim Jugendamt, ebenfalls sorgerechtliche Kompetenzen zu gewähren. Die Rechtmäßigkeit einer solchen Erklärung muss grundsätzlich in Frage gestellt werden.

Sowohl die Existenz dieser Erklärung, sowie auch die Art, wie Frauen zu einer Unterschrift unter dieses Formular genötigt werden, ist eines Rechtsstaates unwürdig. Denn diese Erklärung dient ausschließlich dazu, den Frauen, welche die Ehe verweigern, eine Ehe durch die Hintertür aufzuzwingen, und zwar so, dass sie letztendlich schlechter dastehen, als wenn sie offiziell geheiratet hätten.

Nachdem sie nämlich jahrein jahraus alle Nachteile einer ledigen Frau auf sich nehmen durften, werden sie nach der Trennung vom Vater ihrer Kinder plötzlich behandelt, als hätte eine Ehe bestanden, und kriegen nun alle Nachteile einer Ehe aufgebürdet.

Sie werden sogar nach Familienrecht verurteilt, wenn niemals zuvor eine Familiengemeinschaft mit dem Vater ihrer Kinder bestanden hat. Das halte ich für ein unerträgliches Unrecht, und zwar für ein Unrecht das, da es nur an Frauen begangen wird, nicht mit dem Grundsatz der Gleichberechtigung von Mann und Frau vereinbar ist.

Eine Frau, die heiratet, wird sich auch über das geltende Familienrecht informieren, sowie über Änderungen dieses Rechts während ihrer Ehezeit. Sie ist somit vorgewarnt, welche Rechte sie verliert. Aber warum sollte sich eine Frau, die niemals mit irgendjemand eine Familie gegründet hat, darüber informieren? Sie rennt blind in die Falle.

In der angeblichen Belehrung des Jugendamts wird keineswegs darauf hingewiesen, dass sie ab nun einem frauenfeindlichen Familienrecht unterworfen ist, dass sie, wenn mit dem Vater ihrer Kinder keine freundschaftliche Beziehung mehr möglich ist, damit rechnen muss, dass ihr durch irgendwelche Familienrichter die Kinder weggenommen und dem Vater zugesprochen werden können.

Im Gegenteil, es wird davon abgelenkt, es wird zum Unterschreiben gedrängelt. In meinem Fall wurde sogar auf Nachfrage eine falsche Information gegeben, hätte man mir die richtige Information gegeben, hätte ich niemals unterschrieben.
Ich fragte: „Kann ich diese Erklärung auch wieder rückgängig machen? Sonst unterschreibe ich sie nämlich nicht!“ Die Antwort: „Aber selbstverständlich können Sie das, allerdings nicht hier auf dem Jugendamt, sie müssen das auf dem Amtsgericht machen“

Das nenne ich Betrug, nicht Belehrung!
Keine Frau würde unterschreiben, wenn man sie tatsächlich informieren würde, da könnte sie doch besser gleich heiraten. Frauen unterschreiben diese Erklärung nicht, damit mißgünstige Expartner das Recht bekommen, gegen sie vor Gericht um das Sorgerecht zu streiten.

Aber genau dies ist die einzige Funktion dieser Erklärung. Dafür wurde sie erfunden. Warum unterschreiben Frauen denn überhaupt so eine Erklärung? Sie unterschreiben in Notsituationen, im Vertrauen darauf, dass ein Mann, dem sie Glauben schenken, tatsächlich die gleiche Motivation hätte wie sie selbst, während dieser schlichtweg ihren geschwächten Zustand zu einem Trickbetrug nutzt.“ … Roswitha van der Zander

http://www.kindesunwohl-brd.de/

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