Das Menschsein begann mit der Mutter. Endet es auch mit ihr?

Gepostet am Aktualisiert am

„Die Wahrnehmung von Frauen in westlichen und muslimischen
Gesellschaften“

Prof. Dr. Claudia von Werlhof

Zitat: … „Das Ende der Mutterschaft wäre der Schluss-Stein auf dem Weg der Vollendung des Patriarchats.

Das Menschsein begann mit der Mutter. Endet es auch mit ihr?
Eine umfassendere Revolution kann es nicht geben.

Bemerkenswert bei dieser Entwicklung ist, dass sie sich längst in unseren
Empfindungen kundtut. Wir schauen auf uns nicht mehr
als mögliche Mütter.
Sogenannte “Gender“-Frauen wollen von sich aus grundsätzlich keine Mütter
mehr sein. Die Erinnerung daran wird als Zumutung zurückgewiesen, ja es wird sogar die naturgegebene Existenz des weiblich-mütterlichen Leibes in seinem Unterschied zum männlichen bestritten.

Die westliche Frau ist heute buchstäblich mutterseelenallein.

Ist es das, wohin die muslimische Gesellschaft nun auch strebt? Oder macht man sich dort gar nicht klar, was die westliche Moderne eigentlich bedeutet?

https://fipaz.files.wordpress.com/2015/05/werlhof2014.pdf

Frauen werden in muslimischen Gesellschaften als Mütter dem patriarchalen Diktat unterworfen und von ihm total instrumentalisiert und z. T. versklavt.

In unseren westlichen Gesellschaften ist das „Mutter-Immage“ zerstört und Frauen, besonders Gender-Frauen, sehen sich nicht mehr als Mütter. Die Ablehnung von Mutterschaft wird als Wahlfreiheit propagiert. Aber, es ist nur eine vermeintliche Freiheit, weil durch die fortführende Patriarchalisierung und durch die Zerstörung der verwandtschaftlichen Bindungen, der Mensch mehr und mehr einer Beliebigkeit ausgesetzt und zur Ware wird.

Menschen werden in westlichen Ländern als Ware gesehen und werden unter patriarchal-wirtschaftlichen Bedingungen zu sexuellen Gebrauchsgegenständen entwertet. Mutterschaft wird zu einem Tabu-Thema, weil das Patriarchat, bestenfalls, nur Kopfgeburten thematisiert. 

Mit der Tabuisierung von Mutterschaft wird aber keine Freiheit für Frauen bewirkt, sondern, eine patriarchale Luststeigerung und eine käufliche Verfügbarkeit der weiblichen Sexualität und sie werden, sozusagen, zu Frei-Wild.

Das Ende der Mutterschaft bedeutet auch ein Ende der Menschwerdung, weil durch Mutterschaft der Mensch zum Menschen wird und weil ohne Mutterschaft die Menschheit am Ende wäre!

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