Gesetzliche Einführung eines alternativen Familienmodells zur Ehe (wahlweise)

Gepostet am Aktualisiert am

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https://secure.avaaz.org/de/petition/Gesetzliche_Einfuhrung_eines_alternativen_Familienmodells_zur_Ehe_wahlweise/?svWClbb

„Die zunehmende Überbevölkerung, Globalisierung und Industrialisierung in unserer Welt verursachen gigantische, irreversible Umweltschäden (z.B. Klimawandel, Abholzung der Regenwälder). Wirtschaftskrisen, Staatsbankrotte sowie die Verarmung breiter Bevölkerungsschichten beschwören gewaltsame Konflikte herauf und bringen eine Vielzahl kaum mehr beherrschbarer, sozialer Probleme mit sich. Die Gesamtsituation macht alternative Lebensmodelle erforderlich, die auf einer grundsätzlich anderen Sozial- und Familienstruktur aufsetzen sollten. Nach dem Vorbild noch existierender matriarchaler Kulturen (z.B. die Mosuo in China oder die Minangkabau auf Sumatra) sollte es ein alternatives Familienmodell geben, welches im Gegensatz zu den o.g. Beispielen nicht nur allenfalls toleriert, sondern durch den Staat sogar geschützt und gefördert wird. Dieses Modell kann neben der traditionellen Mann-Frau-Ehe durchaus koexistieren und eine Lebensführung auf einer vollkommen anderen Grundlage ermöglichen. Dieses alternative Familienmodell bezeichne ich hier im Gegensatz zur Ehe als „Matri-Clan“.

Ziele des Matri-Clans:
– Verstärkter Schutz von Müttern und Kindern
– Lückenlose Betreuung von Kindern, Alten/Pflegebedürftigen
– Gewaltfreies Zusammenleben in einem intakten sozialen Verbund
– Perspektivisch ökologischer Landbau und Subsistenzwirtschaft als Lebensgrundlage

Grob skizziert:
Die Gründung eines Matri-Clans erfolgt durch eine Mutter und mindestens einer Ihrer Töchter (beide volljährig). Nichtvolljährige Kinder der Gründerinnen gehen automatisch in den Matri-Clan über. Beitreten können Schwestern, Brüder, oder weitere volljährige Kinder der Mutter. Von Clan-Frauen geborene Kinder gehören automatisch zum Matri-Clan. Auf dieser Basis entstehen mehrgenerationale Großfamilien, innerhalb derer eine Unterhalts- und Fürsorgepflicht der Mitglieder untereinander besteht. Innerhalb eines Matri-Clans gibt es keine sexuellen Beziehungen. Für Kinder, die von einer einem Matri-Clan angehörigen Frau geboren werden, erhält der jeweilige Erzeuger grundsätzlich kein Sorgerecht, andererseits bestehen aber auch keinerlei Verpflichtungen für ihn gegenüber der Mutter oder dem Kind (z.B. Unterhalt, Erbe). Da Matri-Clans selber für ihre Angehörigen sorgen, werden sie nicht dazu verpflichtet Beiträge in die Renten-, Pflege- und Sozialversicherungen einzuzahlen. Der Matri-Clan ist eine familiäre Fürsorgegemeinschaft, die, falls sie in Deutschland offiziell als eingeführt würde, weltweit als Vorbild dienen könnte und insbesondere auch in den armen Ländern weit mehr soziale Sicherheit gewährt als das Modell der Ehe. Insofern wirkt sie der Altersarmut, der Überbevölkerung sowie der Vernachlässigung von Kindern entgegen.“

Erstellt von
Robert S. Deutschland

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