Lebt sie noch, die Empathie, oder soll sie durch die Diktatur der patriarchalen Fremdbestimmung ersetzt werden?

Gepostet am Aktualisiert am

Wenn das patriarchale Herrschaftsparadigma nicht überwunden wird, ist die mütterliche Fürsorge und mit ihr die menschliche Empathie in Gefahr. Herrschaft ist nicht solidarisch.  Herrschaft ist hierarchisch und überheblich und selbstbezogen und ohne menschliche Empathie. Herrschaft ist das Problem und schafft Probleme und die Bibel ist dazu gedacht, Herrschaft zu etablieren und zu bestätigen. Ich bin überzeugt davon, dass mittels Religion keine Gerechtigkeit und keine Erdverbundenheit hergestellt werden kann, weil sie auf eine nicht beweisbare Utopie ausgerichtet ist und das irdische Leben als minderwertig und als Übergang in eine „besseres Leben“ nach dem Tod betrachtet.

Religion und göttliche Liebe ist Theorie wohingegen mütterliche Fürsorge (Liebe) naturgegebene irdische Wirklichkeit ist.

Genau so wenig wie ein Buch in der Wiege einem Kind die Sprache beibringen kann, kann man mit der Negierung des irdischen Lebens, das Leben erlernen oder lehren. Denn das Leben ist vital und ohne mütterliche Fürsorge geht gar nichts. Die Geschichte hat uns gelehrt, dass Religion kein Garant gegen Barbarei ist (siehe Kreuzzüge, Hexenverfolgung, Genozid an Naturvölkern, Kindesmissbrauch und ISIS).

Es fehlt in allem patriarchalen Tun und Wirken, der Mutterbezug, die Mutterbezogenheit und die mütterlich-fürsorgliche Verantwortung.

Die – Ü b e r b e w e r t u n g – der Vaterschaft, die Fixierung auf Vaterschaft und die Etablierung der väterlichen Genealogie (Erbfolge) auf Kosten der naturgegebenen weiblichen Genealogie ging und geht nur mit Gewalt und Grausamkeit einher. So muss, laut christlich-religiöser Theorie, der Sohn für den Vater gewaltsam sterben (getötet werden), um die Omnipotenz und Genealogie des Vaters zu beweisen.

Die natürlich-irdische Realität zeigt aber, dass jeder empathische Vater – Mütter sowieso – für das Überleben des Sohnes sterben würde(n), denn es gibt kein größeres Leid, als ein Kind zu verlieren. Religionen entfremden das natürlich-irdische Sein von seiner genuinen mütterlichen Genealogie und seiner eigenen Erfahrbarkeit und unterstellen es  dem patriarchal-theoretischen Imperativ.

Wenn wir uns die heutige globale Lebenswirklichkeit der patriarchalen Zivilisationen anschauen, dann müssen wir leider feststellen, dass Mutterschaft letztendlich wegrationalisiert und abgeschafft werden soll und darin liegt das wirkliche Dilemma des patriarchalen Herrschafts-Paradigmas.

— „Denn, mit der Mutter beginnt und begann die Menschwerdung“ (Cl. v. Werlhof) und wenn Mutterschaft und die Gebärfähigkeit zugunsten der patriarchalen Machbarkeits-Ideologie abgeschafft werden sollen, wird zwangsläufig auch die natürliche Menschwerdung, die eine Empathie-Fähigkeit inkludiert, abgeschafft.

Jene natürliche Menschwerdung, die jetzt, zum Glück, durch die Hilfeleistung gegenüber den notleidenden Migranten Ausdruck findet.

Empathie und Hilfeleistung sind naturgegebene Voraussetzungen, die der Arterhaltung dienen und zwar der Arterhaltung des natürlichen Menschen und nicht der Erhaltung und Priorisierung einer naturentfremdeten Herrschaft oder den naturentfremdenden Herrschenden!

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