Religionskritik

Gepostet am Aktualisiert am

Religionen sind Herrschaftsinstrumente und dienen der Bewahrung von Herrschaft und haben nichts mehr mit der angeborenen Spiritualität zu tun. Kein Mensch wird patriarchal-gläubig geboren, sondern er wird dazu erzogen. Die sogenannten „heiligen Schriften“ sind nicht vom Himmel gefallen und nicht aus der Erde gewachsen, sondern wurden von Männern geschrieben unter Anwendung irdischer Ressourcen und Zerstörung von ursprünglichen Vitalitäten.

Alle Religionsstifter waren Männer. Männer, die mit Schwert, Zwang, Unterjochung, Hass und Grausamkeit ihren Glauben verbreitet haben. Sie haben das matriarchale weisheitliche Wissen durch Glauben ersetzt und die naturgegebene matriarchale Liebe aufgespalten in einen Dualismus von Gut und Böse! 

In allen sogenannten monotheistischen „heiligen Schriften“ gibt es Textstellen mit Grausamkeiten, was beweist, dass Religion nicht die „alleinseligmachende Wahrheit“ besitzt. Wahrheit kann man nicht besitzen, annektieren,  oder er-schaffen. Sie ist ein sinnvolles Verstehen der Seinsverbundenheit.

Der Anspruch auf Absolutheit beinhaltet utopische Heilsversprechen, die in der irdischen Wirklichkeit das Gegenteil bewirken – nicht nur ideologisch sondern auch empirisch.

Nicht die irdische Wirklichkeit, sondern der Absolutheitsanspruch verursacht die Dilemmata.

Patriarchal-monotheistische „heilige Schriften“ und Gewalt:

„Toleranz und Gewalt: Das Christentum zwischen Bibel und Schwert“ http://www.amazon.de/Toleran…/dp/3402002159/ref=asap_bc… Zitat: „Der international renommierte Kirchenhistoriker Arnold Angenendt behandelt in seinem neuen Buch die heute gängigen Anklagen gegen das Christentum. Die Liste der aufgerechneten ‚Todsünden‘ ist lang:
Leib- und Geschlechterfeindlichkeit,
Erzeugung falscher Schuldgefühle,
Anspruch auf alleinseligmachende Wahrheit und damit Intoleranz,
Absegnung der Kreuzritter als Beihilfe am Tod unschuldiger Moslems,
die Inquisition mit Folterung und Verbrennung der Ketzer wie der Hexen,
die Mission als Kolonialkrieg bei Ausrottung ganzer Volksstämme,
Antijudaismus als Wegbereiter des Holocaust. Eine
‚Blutspur‘ von neun Millionen Opfern habe das Christentum in der Geschichte hinterlassen.

In Summe sei es eine altgewordene Weltreligion, die am besten abdanke. Auf breiter Faktenlage fußend legt Angenendt souverän dar, was die religions-, kultur- und allgemeingeschichtlichen Forschungen zu diesen Anklagen in den letzten zwanzig Jahren erbracht haben. Die Ergebnisse sind frappierend.“ Toleranz und Gewalt: Das Christentum zwischen Bibel und Schwert“

Grausame Bibelzitate – Und Mose wurde zornig über die Hauptleute des Heeres, die Hauptleute über tausend und über hundert, die aus dem Feldzug kamen, und sprach zu ihnen: Warum habt ihr…
bibelzitate.de
Es gibt ebenso grausame Textstellen in den jüdischen Schriften, auf denen die anderen monotheistischen Schriften basieren (z. B. im Talmud). Die zitiere ich nicht, weil ich mir nicht den Vorwurf des Antisemitismus einhandeln möchte.
Alle Grausamkeiten sind u. a. gegen Frauen und Kinder gerichtet und als Frau und Mutter habe ich auch das Recht auf freie Meinungsäußerung – ohne in eine fremdbestimmte, patriarchal-paradigmatische Ecke gestellt zu werden – darauf aufmerksam zu machen!
Zum Schluss füge ich einen Link hinzu, der die Gewalt-Auswirkungen auf Frauen dokumentiert.

https://de.wikipedia.org/wiki/Femizid

Advertisements

Ein Kommentar zu „Religionskritik

    Brigitte N. sagte:
    2. Oktober 2015 um 22:40

    Hat dies auf ichbinmutter rebloggt und kommentierte:
    Religion ist eine Kunte des Patriarchats.

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s