Sexuelle Übergriffe in Köln in der Sylvesternacht 2015/2016

Gepostet am Aktualisiert am

Bundesinnenminister kritisiert Arbeit der Polizei.

http://www.noz.de/deutschland-welt/politik/artikel/655219/bundesinnenminister-de-maiziere-kritisiert-arbeit-der-polizei-in-koln-1#gallery&0&0&655219

Aus eigener Erfahrung meide ich große Menschenansammlungen. Denn frau wird immer irgendwie sexuell “angemacht”, egal ob von Deutschen oder Nicht-Deutschen. Außerdem kann ich solchen Massenveranstaltungen nichts abgewinnen und empfinde eher Abneigung.

Wie wir sehen, kann frau sich nicht auf die Polizei verlassen.

Das Risiko sexueller Übergriffe ist vor allem bei Großveranstaltungen sehr hoch, was offiziell bagatellisiert und verschwiegen wird. Im schlimmsten Fall, wird den Opfern die Schuld in die Schuhe geschoben. Wenn die Täter deutsch sind, oder einen der oberen Plätze in der gesellschaftlichen Rangordnung innehaben, wird alles getan, damit diese, zu “Kavaliersdelikten” verharmlosten, Übergriffe nicht zum Politikum werden.

Denn “mann” will ausgelassen feiern.

Zu dieser Ausgelassenheit zählt eben auch, sich den Frauen überlegen zu fühlen und sie als Objekte für den männlichen Überlegenheits-Anspruch und Lustgewinn zu gebrauchen und zu missbrauchen. Das hat leider einen patriarchal-religiösen Ursprung – hier, wie in allen patriarchalen Gesellschaften.

Das Problem wird sein, wenn man die Täter und die Sündenböcke bei den moslemischen Glaubensanhängern ausmacht, dass man Wasser auf die Mühlen der Nationalisten, Faschisten, Fundamentalisten und Rechtsextremisten gießt, die letzten Endes, zu sozialen Problemverstärkern mutieren, wie uns die Nazi-Vergangenheit gezeigt hat. Denn diese rechten Vater-Herrschaftsgläubigen, interessieren die Rechte der Frauen nicht, oder nur solange, wie sie ihren patriarchalen Interessen von Nutzen sind, da bei ihnen das „Recht des Stärkeren“ gilt.

Leider haben sich die feministischen Frauenrechtlerinnen in Linke und Rechte aufspalten lassen und sich zu Erfüllungsgehilfen patriarchaler Glaubens- und Politikinhalte machen lassen, was die politischen Lager stärken wird, aber sich zum Nachteil für Frauenrechte entwickeln wird. Denn Männerrechte in Analogie zum Herrschaftsprinzip haben in Gesellschaft und Politik leider, seit der Patriarchalisierung, Vorrang vor der weiblichen Daseinsberechtigung (siehe, globaler Männerüberschuss von 160 Millionen).

Meiner Meinung nach, müssen Männervorrechte abgebaut werden damit Menschenrechte auch für Frauen Gültigkeit haben und damit das, von den Religionen verursachte, Geschlechterdilemma überwunden werden kann und sexuelle Fremdbestimmung und Gewalt zum Tabu werden. Ebenfalls, muss über Sinn und Unsinn von Ausgelassenheit nachgedacht werden.

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