Die patriarchale Aneignung von Schwangerschaft, innerkörperlicher Schöpfung und Geburt

Gepostet am Aktualisiert am

Transgender man gives birth to baby girl after getting pregnant during transition

http://www.ibtimes.co.uk/transgender-man-gives-birth-baby-girl-after-getting-pregnant-during-transition-1558581

Eine, sich in Geschlechts-Umwandlung zum Mann befindende Frau hat ein Kind zur Welt gebracht (siehe oben). Meiner Meinung nach, handelt es sich hier eindeutig um eine Frau. Mittlerweile jedoch,  ist es in den USA ein Straftatbestand, wenn man Schwangerschaft und Geburt ausschließlich den Frauen oder Müttern zuordnet. Juristisch korrekt muss immer von schwangeren Menschen die Rede sein.  LETZTE MELDUNG, Bumerang, Zeitschrift für Patriarchatskritik https://archemama.wordpress.com/…/letzte-meldung-bumerang-…/ https://fipaz.files.wordpress.com/…/bumerang-1-mutterschaft…

Das passiert, wenn Wissenschaft, hier u. a. Biologie, mit Natur verwechselt wird bzw. wenn Wissenschaft der Natur übergestülpt wird! Das passiert, wenn die gesellschaftliche Geschlechter-Bestimmung gegen die Natur gerichtet ist!

Das läuft alles auf eine Geschlechter-Gleichmacherei hinaus, die der Machbarkeits-Ideologie Folge leistet. Nicht das angeborene Geschlecht, sondern das psychologisch, soziologisch und wissenschaftlich, vom patriarchalen Logos definierte Geschlecht wird zur Maßgabe und Orientierung.

Hierbei spielt der, bereits in der Bibel ideologisierte, Überlegenheits-Anspruch des männlichen Geschlechts eine wesentliche Rolle. Da dieser Überlegenheits-Anspruch auf der Diskriminierung des weiblichen Geschlechts basiert, werden ihr alle Schöpfungs-, Kultur-, Arbeits-, und Lebensleistungen aberkannt und dem männlichen Geschlecht zugeordnet. Jetzt soll noch die die urweibliche Fähigkeit, nämlich die Gebärfähigkeit, die innerkörperliche Schöpfung und Geburt dem Mann zugeordnet werden.

Die beanspruchte Präferenz und Dominanz des männlichen Geschlechts und die Diskriminierung des weiblichen Geschlechts erzeugen das Geschlechter-Dilemma. Es gibt kein naturgegebenes Geschlechter-Dilemma, nein, das Geschlechter-Dilemma wird vom Menschen (Mann) durch seinen Überlegenheits-Anspruch und seinen männlich-orientierten Erklärungen und Herangehensweisen der/an die Welt erschaffen. Die patriarchalen Welterklärungs- und Weltverbesserungsversuche werden dem weiblichen Sein nicht gerecht, da das Gebärprinzip nicht dem Machbarkeitsprinzip unterliegt.

Wenn nun das Machbarkeitsprinzip der Gebärfähigkeit aufoktroyiert wird, indem man von schwangeren Menschen spricht und damit schwangere Männer meint, verkehrt man die ursprünglichen Kausalitäten und Naturbedingtheiten. Da das Patriarchat mit seinem Machbarkeitsprinzip die Welt und die weibliche Gebärfähigkeit beherrschen will, wird es die natürliche Welt in die Unfruchtbarkeit treiben.

Nicht das angeborene Geschlecht muss gleichgemacht werden, sondern der patriarchale Supremats-Anspruch und die, damit verbundene Diskriminierung von Mutterschaft, muss überwunden werden.

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