Nicht nur der Neoliberalismus muss überwunden werden, sondern das gesamte, patriarchale Paradigma

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„Sahra Wagenknecht lässt keinen Zweifel: Die Ursache für diese Rechtsentwicklung ist die seit Jahrzehnten grassierende neoliberale Politik, die alles dafür tut, die Gesellschaft zu spalten. Doch die blauen Hassprediger können keine Alternative sein: „Es ist pervers, wenn die AfD sich hinstellt und so tut, als sei sie eine Alternative zum neoliberalen Parteienkartell. Sie ist Teil davon. Sie ist eine neoliberale Partei! Die AfD steht für Sozialabbau und Ungleichheit.“ DIE LINKE ist die einzige Partei, die aus diesem Block ausbricht und konsequent gegen Neoliberalismus und Sozialabbau kämpft.“

Die Rede ist, trotz ihrer patriarchal-paradigmatischen Grenzen, das Beste was ich in letzter Zeit gehört, gelesen und gesehen habe.

Die Kürzungen der Hartz-IV-Transfers habe ich kommen sehen, als die sogenannte militärische „Verantwortungsübernahme“ von den Regierungsvertretern propagiert wurde. Denn, mit dem verstärkten militärischen Engagement müssen Gelder für die Ankurbelung der Waffenindustrie bereit gestellt werden und das soll u. a. über die Kürzung des Sozialetats finanziert werden.

 

Natürlich greift man dort an, wo man am wenigsten Widerstand erwarten kann, nämlich bei den Alleinerziehenden, die ihre Zeit und Kraft für die Alltagsbewältigung und die Zukunft ihrer Kinder, unter fast unzumutbaren Umständen, einsetzen wollen/müssen. Somit wird eine weitere und verstärkte Prekarisierung und Verarmung, besonders von Kindern, initiiert. Meiner Meinung nach, ist es nicht nur ein kapitalistisches oder neoliberales Problem, sondern ein patriarchales Problem, das den Überlegenheits-Anspruch patriarchal-herrschaftlichen Gestaltens, Handelns, Denkens axiomatisiert und das geburtliche Seins-Recht allen natürlichen Lebens diskriminiert.

 

Patriarchat und Herrschaft sind die wirklichen Probleme! Über die kapitalistisch-wirtschaftliche Schiene lässt sich weder das Geschlechter-Dilemma, noch das ökologische Desaster lösen. Nein, das patriarchale Paradigma muss überwunden werden mit seinem Überlegenheits- und Supremats-Anspruch.

Seit Beginn der Patriarchalisierung vor 7000 – 8000 Jahren findet eine sozio-ökonomische Diskrimierung und ein latenter Krieg von/gegen  Mütter/n und Mutterschaft statt, um patriarchale Selbstprofilierung, patriarchale Gestaltungsrechte und künstliche Individuationen zu legitimieren.

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