5000 Jahre Patriarchat – eine katastrophale Bilanz

Gepostet am Aktualisiert am

Nicht zu leugnen: 5000 Jahre Patriarchat – eine katastrophale Bilanz (Doris Wolf)

Aus dem Inhalt:

65 Millionen Menschen auf der Flucht!
Das Patriarchat ist indoeuropäisch/arischen Ursprungs
Die Mehrheit der Menschen glaubt, das Patriarchat sei ein Naturgesetz und von ›Gottes Gnaden‹
Das Patriarchat: eine gnadenlose Kriegskultur
Der patriarchale Mann überschätzt sich und glaubt an seine ›natürliche‹ Überlegenheit
Der patriarchale Mann wurde zur Gefahr für Frauen und Kinder
Der Einfluss der Patriarchalisierung auf die Beziehung von Frau und Mann
Die patriarchale Familie, in der die Frau zu schweigen und zu dulden hat, ist die Brutstätte männlicher Gewalt-Herr-schaft
Patriarchat und Faschismus
Intelligenz und Gewalterziehung – eine aufschlussreiche Hirnforschung
Ängste und Ohnmacht patriarchaler Männer
Die Saat der patriarchalen Gewalt ist in erschreckendem Masse aufgegangen
Die katastrophale Bilanz kann nicht geleugnet werden

Die Mehrheit der Menschen glaubt, das Patriarchat sei ein Naturgesetz und von ›Gottes Gnaden‹

Menschen lassen sich verführen, beeinflussen, manipulieren, beherrschen, korrumpieren, instrumentalisieren und sogar erpressen, durch geschickte politische und religiöse Propaganda. Auch die Medien stehen im Dienst der patriarchalen Strippenzieher, der Waffenschieber, der Kriegstreiber, Profiteure und Diktatoren, der Propagandamaschinerie der Meinungsmacher an der Macht.

Die allmähliche Patriarchalisierung der Welt war ein langer Prozess, der dazu führte, »dass eine männerbeherrschte, gewalttätige und hierarchische Gesellschaftsordnung mit der Zeit nicht nur als normal, sondern sogar als die einzig richtige aufgefasst wurde.« (Riane Eisler ›Von der Herrschaft zur Partnerschaft – Weibliches und männliches Prinzip in der Geschichte‹ 1989, S. 58)
Die meisten Menschen sind davon überzeugt, dass es-schon-immer so war, dass die Männer die Welt seit jeher beherrschten, dass es Kriege schon-immer gegeben habe, dass die Frauen schon-immer dem Manne untertan waren und dass Gott schon-immer ein Mann war. Doch dieser Glaube ist Ideologie, ein Irrtum, ist das verheerende Resultat einer Jahrtausende andauernden patriarchalen Indoktrination, Propaganda, Lüge und Gehirnwäsche. Glauben konditioniert; das Gehirn wird vorformatiert und programmiert. Je früher das geschieht desto nachhaltiger; am besten schon ab dem Kleinkindalter, erst durch den religiösen Einfluss der Mutter, später durch die Weitergabe faschistisch-religiöser Ideologien durch den Vater. Je früher das geschieht, desto tiefer die gefühlsmäßige, gläubige Überzeugung; die Konditionierung wird beinahe unauslöschlich.
Machtgierige Männer in Politik, Wirtschaft und religiösen Institutionen nutzen dieses Wissen. Der im Patriarchat aufgewachsene Mensch ist auf Glauben und Gehorsam gedrillt – er ist willenlos und gefügig gemacht! Wie sollte man sich sonst erklären, dass Diktatoren immer willige Helfershelfer, Bewunderer, willige Folterer, Söldner, Mörder und Schlächter und mehr Mitläufer als Gegner hatten? Wie sollte man verstehen, dass Menschen freiwillig in den Krieg ziehen und sich für Ideen opfern, die von wahnsinnigen Psychopathen ausgedacht wurden und nur dem Erhalt ihrer Macht, ihren Interessen, ihrem Profit  dienen? Wie ergründen, warum die monotheistischen Religionen, trotz ihrer menschenfeindlichen, brutalen Bücher, trotz ihrer Gewalt, ihren Schandtaten und Verbrechen mehr Anhänger und Eiferer als kritische Gegner haben?
Ist es nur, weil es einfacher, bequemer, akzeptierter, ungefährlicher, konform oder Tradition ist? Immanuel Kant setzte Mut voraus, selber zu denken; Mut sich eine eigene Meinung zu bilden. Durch ständige Indoktrinierung wurden die Menschen vom Denken zugunsten von Glauben abgehalten.

Das Patriarchat: eine gnadenlose Kriegskultur

Das Patriarchat ist eine kranke und krankmachende, waffenstrotzende Kriegskultur rücksichtsloser, ehrgeiziger, habgieriger, skrupel- und gefühlloser Psychopathen, denen es nur um eines geht: um Kriegsbeute, Reichtum, Macht und Machterhalt. Die erschreckende Tragik liegt darin, dass die Weltherrschaft, ob in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft oder den Religionen von solchen Männern dominiert wird, die gefühllos und radikal egoistisch nur ihren eigenen Profit anstreben und im Grunde zutiefst faschistisch sind.

Krieg ist eine Bedingung der Herrschaft des Patriarchats.
Patriarchale Führer wollen den Krieg, lieben den Krieg und brauchen den Krieg.

Heuchlerisch propagieren sie den Frieden, rüsten aber auf und machen Krieg. Nur zwei Beispiele aus jüngster Zeit seien hier angeführt: Beim Irak-Krieg, den Bush und seine gleichgesinnten Kumpanen auf einer Lüge aufbauend, losgetreten haben, ging es um Öl. Das Resultat: Die USA haben das Oel und der Irak den Krieg, das Chaos, Hunderttausende von Kriegsopfern und den Terror des IS.
Beim Krieg der israelischen Besatzer gegen die entrechteten Palästinenser geht es um Land. Der ständige Landraub und der Siedlungsbau können nur durch die Aufrechterhaltung des Kriegszustandes weiter getrieben werden. Den israelischen Friedensaktivisten Abie Nathan, der mit seinem Radiosender Voice of Peace (›Stimme des Friedens‹) auf dem Mittelmeer die Idee vom Frieden verbreitete, ließen die israelischen Politiker monatelang ins Gefängnis stecken. Das Resultat der patriarchalen Politik: Die Israeli haben das Land, die Macht und die Orthodoxen; sie bezahlen dafür mit der ständigen Angst vor Anschlägen.

Kriege sind für das erbarmungslose, geldgierige Patriarchat profitbringend

Egal wie viele Menschen mit ihrem Leben, dem Verlust von Familienmitgliedern, ihrem Heim und ihrer Heimat, ihrer Gesundheit, ihrem Lebensstandard, Gliedern ihres Körpers, mit Trauer, Elend, Not und Armut bezahlen, das kümmert die Profitmacher von Kriegen nicht. Sie sind nur an einem interessiert, an der geraubten Beute. Das hat System im Patriarchat. Michael Lüders schreibt in seinem Buch ›Wer den Wind sät – was westliche Politik im Orient anrichtet‹: »Der Aktienkurs des größten US-Rüstungskonzerns, Lockheed Martin, hat sich zwischen Mitte 2010 und Mitte 2014 verdreifacht, allein zwischen Mitte 2013 und Mitte 2014 verdoppelt. Am 6. Oktober 2014 berichtete das Medienunternehmen Bloomberg: ›Angeführt von Lockheed Martin werden die Aktien der Rüstungsunternehmen zu Höchstpreisen gehandelt. Die Aktionäre profitieren von den eskalierenden Konflikten weltweit.‹ Besonders erfreulich: ›Die Investoren erwarten steigende Absatzzahlen für die Produzenten von Lenkwaffen, Drohnen und anderem Kriegsgerät, da die Vereinigten Staaten die Kämpfer des islamischen Staates in Syrien und im Irak ins Visier genommen haben.‹ Außerdem ›sind die USA der größte Waffenlieferant Israels, das gerade eine 50-tägige Offensive gegen die Hamas im Gazastreifen hinter sich hat‹ – nunmehr würden die Bestände wieder aufgefüllt. Ähnlich zuversichtlich die ›FAZ‹: ›Der Feldzug gegen den islamischen Staat beschert Amerikas Rüstungsschmieden volle Auftragsbücher und satte Gewinne. Die Zeiten sinkender Rüstungsbudgets sind vorbei‹, heißt es am 18. Oktober 2014. ›Auch die Rüstungsprojekte dürfte einen Schub erhalten. ›Aus der Sicht der Verteidigungsindustrie ist es der perfekte Krieg‹, sagte Branchenkenner Richard Aboulafia von der Marktforschungsfirma Teal Group‹.« (Lüders 2015, S. 82 f.)
Den Männern an der Macht ist der Krieg ein Anliegen, das ihnen satten Profit bringt, warum sollten sie sich also für Frieden einsetzen? Ihre Friedensbotschaften sind Lüge und Heuchelei. Das ist das System des Patriarchats, seit dem 1. Krieg der Weltgeschichte vor 5500 Jahren um 3500 im nordsyrischen Hamoukar. (s. ›Der erste Krieg der Weltgeschichte‹)

http://www.doriswolf.com/wp/?page_id=4574

 

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4 Kommentare zu „5000 Jahre Patriarchat – eine katastrophale Bilanz

    Melissa sagte:
    9. Oktober 2017 um 12:17

    Nein, das ist falsch…das Patriarchat entstand weltweit etwa zum gleichen Zeitpunkt wenn auch in unterschiedlichen Gebieten. Bevölkerungszuwachs,Schutz der Gruppe und Selbsterhaltungstrieb sind ebenso Gründe für Kampf und Krieg. Es ist durchaus interessant die psychoanthropologische Komponente miteinzubeziehen.Die Individuation des Menschen aus der unbewussten Anpassung an Gruppe und Natur über die Erhebung und den Missbrauch des weiblichen Prinzips…HOFFENTLICH zur bewussten Entscheidung der wiedererlangten Balance zwischen Natur, Tier und Mensch. Die Logik als männliches Attribut weiss was die Emapthie schon lange fühlt….. dass der erkrankten sterbenden Natur immer ein kranker sterbender Mensch folgt.Die Natur kann ohne den Menschen aber der Mensch nicht ohne die Natur….

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      giselaweber1 geantwortet:
      9. Oktober 2017 um 13:17

      Bei der Kriegsführung ging/geht es eher um die Emanzipation des Mannes über die Frau. Die Gebärfähigkeit der Frau hatte ihr Seins-Macht verliehen. Sie stand als Mutter immer im Mittelpunkt einer Gesellschaft (Urkultur). Der Mann entdeckte seinen Anteil an der Reproduktion und überbewertete seinen Anteil, indem er sich als Ursprung (siehe Schöpfungsgeschichte in der Bibel) und alleinigen Schöpfer propagierte. Kriege dienten a priori zur Eroberung und Etablierung der männlichen Herrschaft.
      http://www.doriswolf.com/wp/die-patriarchale-luge-vom-krieg-den-es-schon-immer-gegeben-hat/

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      giselaweber1 geantwortet:
      9. Oktober 2017 um 13:22

      Das Patriarchat ist nicht wie aus einem Urknall entstanden Es fand ein Entwicklungsprozess, der sich steigernden Eroberungen statt. Der Höhepunkt war und ist die Erfindung des Monotheismus. BUCH BESTELLEN + Kontakt

      Indo-Europäer und Arier – ein unheilvolles Bündnis

      Aus dem Inhalt:

      Kriegerische Indo-Europäer
      Die ›Shemsu-Hor‹: Horitische Waffenschmiede aus Vorderasien
      Die Rolle der Arier: Erfinder der männlichen Götter
      Die auffallend frühe Allianz von Horitern und Ariern
      Arier – Die patriarchale Priesterkaste
      Der katastrophale Umsturz von der Ordnung ins Chaos
      Die ›Küken aus dem Ei-Theorie‹ der Isolationisten
      ›Haben Menschen aus dem Osten wirklich das Niltal erobert?‹
      Fremde in Ägypten: ›the Dynastic Race‹
      Das hierarchische Klassen-, bzw. Kastensystem
      Das rassistische Kastensystem in Indien
      Den Ariern begegnen wir wieder 1500 Jahre später zur Zeit Amenophis II. (1426–1400)

      »Die Indo-Europäer waren kein ›linguistisches Phantom‹, keine Denkkonstruktion der Philologen, sondern eine reale ethnische Erscheinung, deren Traditionen nie aufgehört haben, in unseren Kulturen fortzuwirken.«
      (Jean Haudry, ›Die Indo-Europäer‹ 1986)
      Die patriarchale Machtnahme durch kriegerische Indo-Europäer…. http://www.doriswolf.com/wp/aus-dem-4-kapitel-die-verheimlichte-tragodie-einer-invasion-aus-vorderasien/

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    Melissa sagte:
    9. Oktober 2017 um 12:22

    …und natürlich die bewusste wiedererlangte Balance zwischen Mann und Frau, männlich und weiblich, yang und yin.

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