Das Menschsein begann mit der Mutter. Endet es auch mit ihr?

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„Die Wahrnehmung von Frauen in westlichen und muslimischen
Gesellschaften“

Prof. Dr. Claudia von Werlhof

Zitat: … „Das Ende der Mutterschaft wäre der Schluss-Stein auf dem Weg der Vollendung des Patriarchats.

Das Menschsein begann mit der Mutter. Endet es auch mit ihr?
Eine umfassendere Revolution kann es nicht geben.

Bemerkenswert bei dieser Entwicklung ist, dass sie sich längst in unseren
Empfindungen kundtut. Wir schauen auf uns nicht mehr
als mögliche Mütter.
Sogenannte “Gender“-Frauen wollen von sich aus grundsätzlich keine Mütter
mehr sein. Die Erinnerung daran wird als Zumutung zurückgewiesen, ja es wird sogar die naturgegebene Existenz des weiblich-mütterlichen Leibes in seinem Unterschied zum männlichen bestritten.

Die westliche Frau ist heute buchstäblich mutterseelenallein.

Ist es das, wohin die muslimische Gesellschaft nun auch strebt? Oder macht man sich dort gar nicht klar, was die westliche Moderne eigentlich bedeutet?

https://fipaz.files.wordpress.com/2015/05/werlhof2014.pdf

Frauen werden in muslimischen Gesellschaften als Mütter dem patriarchalen Diktat unterworfen und von ihm total instrumentalisiert und z. T. versklavt.

In unseren westlichen Gesellschaften ist das „Mutter-Immage“ zerstört und Frauen, besonders Gender-Frauen, sehen sich nicht mehr als Mütter. Die Ablehnung von Mutterschaft wird als Wahlfreiheit propagiert. Aber, es ist nur eine vermeintliche Freiheit, weil durch die fortführende Patriarchalisierung und durch die Zerstörung der verwandtschaftlichen Bindungen, der Mensch mehr und mehr einer Beliebigkeit ausgesetzt und zur Ware wird.

Menschen werden in westlichen Ländern als Ware gesehen und werden unter patriarchal-wirtschaftlichen Bedingungen zu sexuellen Gebrauchsgegenständen entwertet. Mutterschaft wird zu einem Tabu-Thema, weil das Patriarchat, bestenfalls, nur Kopfgeburten thematisiert. 

Mit der Tabuisierung von Mutterschaft wird aber keine Freiheit für Frauen bewirkt, sondern, eine patriarchale Luststeigerung und eine käufliche Verfügbarkeit der weiblichen Sexualität und sie werden, sozusagen, zu Frei-Wild.

Das Ende der Mutterschaft bedeutet auch ein Ende der Menschwerdung, weil durch Mutterschaft der Mensch zum Menschen wird und weil ohne Mutterschaft die Menschheit am Ende wäre!

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…. einige Worte zu meiner Arbeit von Claudia von Werlhof

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Zitat:     … “Die Kernaussage ist:
Alle Bereiche des Lebens in unseren Gesellschaften sind in ihren inter- und transdisziplinären Zusammenhängen zu sehen, wobei sich grundlegend fünf „Verhältnisse” unterscheiden lassen, die wie in einem Kreislauf zusammenwirken:
(1)Das Naturverhältnis (Ökonomie und Technologie),
(2) das politische Verhältnis (politische Organisation und Verfasstheit der Gesellschaft bzw. Zivilisation),
(3) das Geschlechterverhältnis (Regelung des Zusammenleben der Geschlechter und die Reproduktion der Gattung),
(4) das Generationenverhältnis (regelt das Zusammenleben der verschiedenen Generationen und ihre Verbundenheit mit Vergangenheit und Zukunft),
(5) das Transzendenzverhältnis (behandelt den Zusammenhang von Leben und Tod, und gibt Antwort auf das Woher und Wohin des Lebens). Es führt zurück ins Naturverhältnis.

Die Art, wie diese fünf Verhältnisse geregelt sind, bestimmt den Charakter einer Zivilisation/Gesellschaft sowie die Möglichkeiten, darin auch als Einzelne/r zu agieren.
Unsere Haupt-These ist, dass es im Prinzip zwei grundsätzlich verschiedene Arten einer zivilisatorischen Regelung gibt: die matriarchale und die patriarchale.

Die matriarchale Zivilisation ist die ältere und ursprünglichere. Ihre Regeln sind in allen Verhältnissen: Egalität/Herrschaftsfreiheit, Gemeinsinn/Verantwortungsbewusstsein, Freiheitssinn/Gerechtigkeit, Friedlichkeit/Gewaltfreiheit in der Konfliktlösung, Lebensfreude und Achtung allem Leben gegenüber, Lebensfreundlichkeit und das Streben nach einem „guten Leben” für alle sowie eine Orientierung der Kultur (der „Pflege”) an der umgebenden Natur.
Diese Prinzipien entstammen der „mütterlichen Ordnung”, die diese Gesellschaften über unvordenklich lange Zeiten auf der ganzen Welt prägte. Ihre Protagonistinnen waren und sind vor allem Frauen und Mütter. Dies ist in noch lebenden Matriarchaten auf der ganzen Welt auch heute noch einsehbar. Indigene Bewegungen in aller Welt versuchen heute, eben diese Ordnung wieder aufzubauen und erfahren inzwischen sogar von Regierungen, wie im Falle Boliviens und Ecuadors, tatkräftige Unterstützung.

Die patriarchale Zivilisation hingegen ist genau umgekehrt orientiert: Hierarchien/Herrschaft als System, „Teile und Herrsche!” als allgemeine Politik/Zerstörung aller gewachsenen sozialen Bindungen bis „hinunter” zu Mutter und Kind, Ablehnung einer verantwortlichen Haltung und des Respekts gegenüber dem Leben in allen seinen Formen/Plünderung, Aneignung und Zerstörung von menschlichen und Naturkräften, Freiheit in allem für wenige/ Unfreiheit im meisten für die Mehrheit, Gewaltformen bei der Lösung von Konflikten/ bewusste Schaffung von Konflikten und Gewaltformen (Krieg), grundsätzliche Verachtung und Nihilismus gegenüber dem Irdischen und insbesondere Frauen und Müttern (Muttermord)/”gnostische” Orientierung an einem sogenannten „Geistigen”/Religiösen in einem vorgestellten „besseren Jenseits” der Welt bzw. Versuch der Schaffung einer „Gegen-Natur” in Gestalt eines angeblich möglichen und erstrebenswerten „Jenseitigen” im Diesseits.” …

http://emanzipationhumanum.de/deutsch/vonwerlhof.html

In allen patriarchalen Gesellschaften gibt es Prostitution, Verwahrlosung, Verelendung, Empathielosigkeit etc. neben dem technischen “Fortschritt”. In Matriarchien, vor ungefähr 7000 Jahren und in den, noch bestehenden (z. B. Mosuo in China, in Südamerika, in Nord-Mexiko) mütterorientierten Gesellschaften gibt es zwar nicht den technischen Fortschritt, aber, es gibt auch keine Prostitution, keine Verwahrlosung, keine Verelendung etc. weil die Menschen sich umeinander kümmern. Männer werden, als Brüder, Söhne, Väter, Onkel etc. in verwandtschaftlichen Bindungen geliebt und bleiben lebenslang in der matrilinearen Gemeinschaft.
Dass Frauen und Mütter in allen patriarchalen Gesellschaften unterdrückt werden, schadet  am Ende allen Menschen, Frauen wie Männern und es führt – wie wir erfahren haben und ständig erfahren –  in die Entfremdung von allem Natürlichen und Menschen werden mehr und mehr zu ihren eigenen, menschengemachten künstlichen Individuationen, indem alle natürlich-gewachsenen Bindungen geopfert werden.

„Grexit“ Austritt Griechenlands aus der EU – oder wie die Finanzökonomie mit ihrem neoliberalen „modus operandi“ Staatswesen zerstört

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Es ist geradezu absurd, paradox und idiotisch mit welchen Mitteln Menschen und Völker ausgebeutet werden um den Patriarchal-Kapitalismus in Gang zu halten. Die neoliberalen Finanzexperten spalten mittels Profitmaximierung nicht nur die Finanzwirtschaft von der Realwirtschaft ab, sondern sie haben auch mit ihrer neoliberalen Ideologie eine globale Krise verursacht für die, die Staaten bürgen und sich verschulden mussten. Diese Staatsverschuldung zur Rettung der Banken soll  den Staaten zum Verhängnis gemacht werden, indem die Finanzexperten die Kausalitäten verdrehen und den Staaten finanzpolitisches Unvermögen vorwerfen.

Also, dreister geht’s nicht!

Nun soll an der linken Regierung Griechenlands ein Exempel statuiert werden, indem dessen Liquidität gestoppt und zerstört werden soll. – Ein Exempel für den „modus operandi“ der neoliberalen finanzelitären „Neo-Executive“, die, sich nicht nach Staats-Verfassungen zu richten braucht und sie entsprechend ihren global-kapitalistischen Interessen, verändern und außer Kraft setzen „darf“. Mittels Spardiktat, werden dem griechischen Volk inhumane Einschränkungen auferlegt, die der Demokratie Hohn spotten.  Falls es in der Folge in der griechischen Bevölkerung zu einer Hungerkatastrophe und einem massiven Anstieg an Suiziden kommen wird, dann weise ich die Schuld den Finanzexperten und Politikern zu, die mit ihrer Knappheitsideologie Schaden am Volk anrichten.          

Studie: Deutschland ist großer Gewinner der Griechenland-Krise

Das arme Griechenland und die Armseligkeit unserer Medien. Eine Dokumentation und einiges mehr zur totalen Meinungsmache.

„„Schon seit ihrer Wahl Ende Januar wurden die Exponenten der griechischen Regierung mit Polemiken und sachfremden Anfeindungen überzogen. Seit Alexis Tsipras in der Nacht zum Samstag nun angekündigt hat, ein Referendum abhalten zu wollen, gibt es kein Halten mehr. Offen feindselige und nicht selten persönlich beleidigende Tiraden scheinen jetzt unabdingbar zum guten Ton zu gehören“, so beschreibt Carsten Weikamp die Reaktion der wichtigsten Medien. Er hat für die NachDenkSeiten diese armselige Reaktion dokumentiert (Teil I). Wir verlinken außerdem in Teil II auf die Rede von Tsipras mit der Ankündigung des Referendums und das Dokument mit den Vorschlägen der „Institutionen“, die die Entscheidung für das Referendum ausgelöst haben. Außerdem haben einige Leserinnen und Leser der NachDenkSeiten auf den Beitrag zu den Methoden der Meinungsmache vom 26. Juni mit interessanten Analysen reagiert, die auch den Umgang mit Griechenland betreffen (Siehe Teil III). Danke vielmals allen Beteiligten. Albrecht Müller    http://www.nachdenkseiten.de/?p=26577#more-26577

Operation geglückt, Europa tot 

„Wenn dieses Wochenende uns eins gelehrt hat, dann ist es folgendes: Wer es wagt, das neoliberale Dogma auch nur zu hinterfragen, wird gnadenlos von seinen europäischen „Partnern“ an die Wand gestellt. Europa spielt bereits den „Grexit“ durch und es besteht kaum ein Zweifel daran, dass die „Institutionen“ ein Exempel statuieren wollen, um die linke griechische Regierung zu entfernen. Schon wird ein „Plan B“ ins Spiel gebracht – der Staatsbankrott und anschließende Ausschluss Griechenlands aus der Eurozone. Doch um was geht es bei diesem Plan B konkret? Ist er noch abzuwenden oder dient er vor allem als ultimatives Druckmitteln, um das Referendum im Sinne des neoliberalen Europas zu verschieben. Wie dem auch sei, der Schaden, den die Finanzminister der Eurozone angerichtet haben, ist gigantisch. Der europäische Gedanke ist tot, Europa ist tot.
Syriza hatte nie eine echte Chance. Die linke griechische Regierung wurde vom Volk gewählt, um mit der Vetternwirtschaft der Vorgängerregierungen aufzuräumen und einen Weg zu finden, das Land aus der Krise zu führen. Jeder – auch die Herren Schäuble und Dijsselbloem – weiß, dass dies mit einer Fortführung oder gar Verschärfung der Sparmaßnahmen nicht möglich ist. Daher konnte Syriza die Forderungen der Gläubiger nicht annehmen, ohne sich selbst unglaubwürdig zu machen und dabei auch noch das Land zu ruinieren.“…     http://www.nachdenkseiten.de/?p=26585#more-26585

 The Troika Intends to Suffocate Greece. Threaten an “Uncontrollable Crisis”…

… „However, the media omit mentioning is that the same majority was opposed to measures that the Troika (formed by the International Monetary Fund, the European Central Bank and the European Commission) intends to impose. That same majority is currently convinced that the original 245 billion euros rescue program has only brought economic affliction. The increase of inequality and poverty, lock of housing, mental illness and suicides, are evidence of the “humanitarian crisis” Greeks are daily suffering“…   Ariel Noyola Rodríguez  http://www.globalresearch.ca/the-troika-intends-to-suffocate-greece-threaten-an-uncontrollable-crisis/5458799

 Los griegos se alistan para nuevas penurias

… „La gran pérdida de empleos en el sector privado y la presión sobre el tejido social —incluyendo aumentos de la pobreza, la falta de vivienda, las enfermedades mentales y los suicidios— han erosionado las esperanzas de que el rescate pueda proporcionar la oportunidad de corregir deficiencias económicas y políticas de larga data.

Grecia ha puesto en marcha desde 2010 recortes de gastos y alzas de impuestos por un total de alrededor de 30% del Producto Interno Bruto, según la Unión Europea. Tal magnitud es muy superior a las de otros países europeos golpeados por la crisis y ha sido un factor importante en la pérdida de una cuarta parte de la producción económica de Grecia.“ … Por Nektaria Stamouli y Marcus Walker Martes, 16 de Junio de 2015 19:56 EDT http://lat.wsj.com/articles/SB10587845965603524902004581052403388808360

Yanis Varoufakis über Schulden und Privatisierungen im Kapitalismus                           27.05.2016 • 07:15 Uhr

https://deutsch.rt.com/europa/38552-yanis-varoufakis-uber-privatisierungen-und/

Griechenland: Kein Weg aus dem wirtschaftlichen Teufelskreis3.06.2016 • 06:00 Uhr

https://deutsch.rt.com/wirtschaft/38690-analyse-keine-weg-aus-teufelskreis/

Die neue Vaterrechtsbewegung

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Die neue Vaterrechtsbewegung bezeichnet ihre Bewegung als Aufstand der Entrechteten.

Es geht um theoretische Rechtsansprüche, die von leiblichen Vätern erhoben werden, die – sowie es sich hier darstellt – den Müttern entzogen werden sollen. Tut mir leid meine Herren, aber die Logik erschließt sich mir nicht. Mir ist nicht bekannt, dass Mütter mehr Rechte hätten als Väter.

Also, aus welchem Stoff sollen Vaterrechte konstruiert werden? Etwa, aus der naturgegebenen, schwangerschaftsbedingten und geburtsbedingten Mutter-Kind-Bindung? Soll dieses Naturgesetz überwunden werden, um eine meist, fiktive Vaterschaft zu realisieren?

Wer soziale Vaterschaft wahrnehmen will, der tut es und zwar im Einklang mit der Mutter! Ich kenne keine Mutter, die einem verantwortungsbewussten Vater das Umgangsrecht verweigern würde. Im Gegenteil, jede Mutter würde sich über Entlastung freuen.

Bei der derzeitigen Väterbewegung geht es doch um Väterrechte und nicht um das Kindeswohl. Denn, das Kindeswohl leitet sich aus der fürsorglichen Verantwortung ab und nicht aus etwaigen Rechtsansprüchen der Erzeuger.

Es werden Äpfel mit Birnen verwechselt, da Verantwortung nicht das Gleiche ist wie der Anspruch auf ein Recht. Dieser sogenannte Väteraufstand ist jedoch, im Kern, gegen die Mutter-Kind-Bindung gerichtet und versucht ein Naturgesetz außer Kraft zu setzen.

Hier, soll also ein Aufstand gegen die naturgegebene Mutter-Kind-Bindung geprobt werden, obwohl die bundesrepublikanische Gesamt-Situation der Mütter nichts mit individueller Selbst~ und gesellschaftlicher Mitbestimmung zu tun hat und zunehmend von ökonomischen Zwängen fremdbestimmt und nur über eine Vaterschaftstheorie patriarchal-instrumentalisiert wird.

Deshalb erlaube ich mir die Frage, ob Väter bereit sind, diese Rolle des Verzichts auf gesellschaftliche und berufliche Teilhabe und all die Pflichten bei der Aufzucht der nächsten Generation zu übernehmen, oder ob es ihnen, vielmehr, um das Bestimmungsrecht und den emanzipatorischen Faktor geht, der, aus der Entwertung der Mutterschaft, seinen Gewinn ziehen will?

Nicht die  B e k ä m p f u n g  der Mutterschaft, der Mütter und der Mutter-Kind-Bindung löst das Vaterschaftsproblem, sondern die soziale, konsensuale und egalitäre Wahrnehmung der Verantwortung und Pflichten gegenüber der heranwachsenden Generation. Dazu gehört die Überprüfung und Korrektur der patriarchal-systemischen Fehler, anstatt sie den Müttern anzulasten. Oder soll wieder mal den Vätern der Nutzen und das Recht zugestanden und den Müttern das Risiko, die Pflicht und die Last aufgebürdet werden.

Die unangetastete patriarchale Struktur blockiert effektiven Schutz für Frauen und Kinder
Anita Heiliger
/htm/Die%20unangetastete%20patriarchale%20Struktur%20blockiert%20effektiven%20Schutz%20f%FCr%20Frauen%20und%20Kinder.1.pdf

Unrecht heißt Familienrecht

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… „Die Sorgerechtserklärung

Entrechtung durch die Hintertür zur Restaurierung des Patriarchats

Die Sorgerechtserklärung ist eine Zustimmung einer allein sorgeberechtigten, nicht verheirateten Frau, dem Vater ihrer Kinder, durch Unterschrift auf einen Vordruck beim Jugendamt, ebenfalls sorgerechtliche Kompetenzen zu gewähren. Die Rechtmäßigkeit einer solchen Erklärung muss grundsätzlich in Frage gestellt werden.

Sowohl die Existenz dieser Erklärung, sowie auch die Art, wie Frauen zu einer Unterschrift unter dieses Formular genötigt werden, ist eines Rechtsstaates unwürdig. Denn diese Erklärung dient ausschließlich dazu, den Frauen, welche die Ehe verweigern, eine Ehe durch die Hintertür aufzuzwingen, und zwar so, dass sie letztendlich schlechter dastehen, als wenn sie offiziell geheiratet hätten.

Nachdem sie nämlich jahrein jahraus alle Nachteile einer ledigen Frau auf sich nehmen durften, werden sie nach der Trennung vom Vater ihrer Kinder plötzlich behandelt, als hätte eine Ehe bestanden, und kriegen nun alle Nachteile einer Ehe aufgebürdet.

Sie werden sogar nach Familienrecht verurteilt, wenn niemals zuvor eine Familiengemeinschaft mit dem Vater ihrer Kinder bestanden hat. Das halte ich für ein unerträgliches Unrecht, und zwar für ein Unrecht das, da es nur an Frauen begangen wird, nicht mit dem Grundsatz der Gleichberechtigung von Mann und Frau vereinbar ist.

Eine Frau, die heiratet, wird sich auch über das geltende Familienrecht informieren, sowie über Änderungen dieses Rechts während ihrer Ehezeit. Sie ist somit vorgewarnt, welche Rechte sie verliert. Aber warum sollte sich eine Frau, die niemals mit irgendjemand eine Familie gegründet hat, darüber informieren? Sie rennt blind in die Falle.

In der angeblichen Belehrung des Jugendamts wird keineswegs darauf hingewiesen, dass sie ab nun einem frauenfeindlichen Familienrecht unterworfen ist, dass sie, wenn mit dem Vater ihrer Kinder keine freundschaftliche Beziehung mehr möglich ist, damit rechnen muss, dass ihr durch irgendwelche Familienrichter die Kinder weggenommen und dem Vater zugesprochen werden können.

Im Gegenteil, es wird davon abgelenkt, es wird zum Unterschreiben gedrängelt. In meinem Fall wurde sogar auf Nachfrage eine falsche Information gegeben, hätte man mir die richtige Information gegeben, hätte ich niemals unterschrieben.
Ich fragte: „Kann ich diese Erklärung auch wieder rückgängig machen? Sonst unterschreibe ich sie nämlich nicht!“ Die Antwort: „Aber selbstverständlich können Sie das, allerdings nicht hier auf dem Jugendamt, sie müssen das auf dem Amtsgericht machen“

Das nenne ich Betrug, nicht Belehrung!
Keine Frau würde unterschreiben, wenn man sie tatsächlich informieren würde, da könnte sie doch besser gleich heiraten. Frauen unterschreiben diese Erklärung nicht, damit mißgünstige Expartner das Recht bekommen, gegen sie vor Gericht um das Sorgerecht zu streiten.

Aber genau dies ist die einzige Funktion dieser Erklärung. Dafür wurde sie erfunden. Warum unterschreiben Frauen denn überhaupt so eine Erklärung? Sie unterschreiben in Notsituationen, im Vertrauen darauf, dass ein Mann, dem sie Glauben schenken, tatsächlich die gleiche Motivation hätte wie sie selbst, während dieser schlichtweg ihren geschwächten Zustand zu einem Trickbetrug nutzt.“ … Roswitha van der Zander

http://www.kindesunwohl-brd.de/

Freie Menschen sollten das nicht tun: Heiraten!

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„Die Ehe ist in allen mir bekannten Kulturen und Religionen der Versuch, die Sexualität der Frauen zu legitimieren und in geordnete, vor allem monogame Bahnen zu lenken. Die Ehe ist ein Kontrollinstrument über die Ausübung des Liebeslebens der Frauen. Andernfalls könnte man die Kinder keinem Mann zuordnen. Auf dem Weg der Zuordnung der Kinder sind auch die Besitztümer geregelt. Und damit das Erbrecht. Und also Frieden innerhalb der Sippen. Die Ehe ist vordergründig eine private, romantische Angelegenheit zwischen zwei Menschen. Aber eigentlich ist sie ein politisches Konzept, das privat ausgeübt, millionenfach gesellschaftlichen Frieden, Wohlstand und Sicherheit bewirkt. Auch vor der Erfindung der monotheistischen Religionen gab es Rituale, die Lebensverträge zwischen Paaren dauerhaft organisierten. Kein Gesellschaftskonzept ist so alt und hat derart viel Tradition wie die Ehe. Nicht die Kirchen haben das erfunden, sondern die Gesellschaften. Man weiß es nicht genau, aber offenbar heiraten die Menschen seit 5000 Jahren. Davor gab es polygame Gesellschaften, in denen Frauen ihre Sexualität frei lebten, sich in Gemeinschaften zusammen taten und die Kinder gemeinsam erzogen. Sie waren, wenn man so will, „hippiemäßiger drauf“. Die Ehe ist der erfolgreiche Versuch, die Frau anzubinden. Ans Bett, an den Mann, die eigenen Kinder, die Sippe, die Glaubensgemeinschaft und so fort.

Damit die Ehe aber nicht als hässliches Herrschaftsinstrument daher kommt, lud man sie mit allerhand Kitsch und Humbug auf. Die religiösen Institutionen waren da besonders fantasievoll: Das Konzept der Sünde und der Hölle kommen ins Spiel. Die Ehe wird zum heiligen Sakrament überhöht. Wer außerhalb der Ehe Sex hat, büßt im Diesseits wie im Jenseits. Auf Erden wird man aus der Gemeinschaft ausgestoßen. Weil das als Schreckensszenario offenbar nicht ausreicht, wird man auch noch im Jenseits in der Hölle kokeln, so die volkstümliche Sage von Priestern und anderen Imamen. Im Islam gar wird die Ehe als finanzieller Schutz begriffen. Also zum Wohle der Frauen. Wer aber die „schützenden Arme“ verlassen will, wird wie bei der Mafia verfolgt und getötet. Was einem bei Ehebruch in der Hölle alles blühte, kann man herrlich auf christlichen Kunstwerken des Mittelalters in Museen studieren. (Was einem als irdische Hölle in der Ehe blüht, kann heute jeder in seiner eigenen Familie studieren). Man brauchte diese hanebüchenen, monströsen Gewaltdarstellungen in den Bildern und Erzählungen der Glaubensinstitutionen als Gegenpol zur Sexualität des Menschen. Man hat es mit zwei starken Kräften zu tun. Hier die Sexlust des Menschen, es zu machen, mit wem und wie man will. Und da die Religionen, die einem weismachen wollen, dass nichts so schön sei, wie eine „verantwortungsvolle Sexualität im geschützten Rahmen“. Dabei weiß jeder: Die dauerhafte Verbindung zwischen zwei Menschen ist der denkbar sicherste Lustkiller, den sich die Menschheit ausdenken konnte. Die Ehe ist ein frauenfeindliches Denkmal. Für Ehebruch werden heute immer noch Frauen getötet, bestraft, geächtet. .

Erstmals in der Geschichte der Menschheit ist es gleichgeschlechtlichen Paaren in einigen europäischen Ländern erlaubt, eine Ehe zu schließen. Im Zusammenhang mit der einhergehenden Berichterstattung ist von „fortschrittlichen Gesellschaften“ die Rede. Das „erzkatholische“ Irland und Spanien seien modern, Deutschland nicht. Heiraten ist aber nicht modern, sondern kapitalistisch, altmodisch und reaktionär. Aber so ist es nun mal mit der romantischen Erhöhung. Sie ist uns anerzogen worden. Wir sind es so sehr gewohnt, dass Menschen heiraten, dass niemandem ernsthaft in den Sinn kommt, die Ehe komplett abzuschaffen. Auch die zivile Form der Ehe bleibt, was sie ist. Das süße Versprechen „einander ewig treu zu bleiben“ endet spätestens bei der Scheidung mit den hässlichen Worten wie „eheliche Zugewinngemeinschaft“, „Rentenausgleich“, „alleiniges Aufenthaltsbestimmungsrecht der Kinder“. Nichts und niemand kann Liebe, Begehren und Lust, die von Freiheit und Flüchtigkeit leben auf Papier manifestieren.

In einer nach Säkularität und Gleichheit unter den Geschlechtern strebenden Gesellschaft hat das Heiraten nichts verloren. So lange geheiratet wird, werden Frauen nie frei sein. Was will man machen. Schwule und Lesben wollen heiraten, genauso wie Heterosexuelle das tun. Es muss dafür gesorgt werden, dass sie dieses Recht uneingeschränkt erhalten. Nicht, weil heiraten so toll ist, sondern weil Ungleichheit abzulehnen ist. Jahrelang wurde uns erklärt, dass deutsche Soldaten in den Krieg gezogen sind, damit Mädchen in Afghanistan in die Schule gehen dürfen. Krieg führen zum Zwecke der Geschlechtergleichheit. Wenn das so ist, dann müssen in Deutschland auch Männer Männer heiraten dürfen. Dieser athletische Gedankensprung ist unter aufgeklärten Geistern völlig klar.

Irland ist natürlich nicht modern. Es verbietet Abtreibungen. Aber es erlaubt Heiraten unter Schwulen und Lesben. Das ist insofern logisch, weil der Kirche nichts so sehr ein Graus ist wie frei ausgelebte Sexualität. Wenn sie schon vögeln, dann unter dem Segen der Kirche. Das nenne ich ein Rollback. Denn noch ist Männern das Heiraten„erlaubt“. Was aber, wenn Homosexuelle diskriminiert werden, weil sie noch nicht geheiratet haben? Was, wenn die Kirchen umschwenken und sagen, dass Homosexualität kein Problem sei, sondern der nichteheliche Sex von Homosexuellen und die gesellschaftliche Treibjagd auf nichtverheiratete Schwule und Lesben losgehen wird? Ja, was dann? Dann hat die Ehe gewonnen. Und damit die Domestizierung der Sexualität des Menschen. Jahrtausende lang die der Frauen. Und bald die der Männer. Das ist nun aber wirklich Gerechtigkeit.

Ich bleibe dabei. Wer sich in alberner Hochzeitskleidung vor einen Altar stellt („vor Gott“) oder einen wildfremden Standesbeamten („den Staat“) hat nicht verstanden, dass freie Menschen so etwas nicht tun sollten. Heiraten.“

Mely Kiyak

Der Text beinhaltet gute Argumente, beachtet aber nicht den generativen Sinn von Sexualität. Zum anderen fehlt mir der Mutterbezug und die Mutterbezogenheit im Gesellschaftsentwurf der Autorin.

Leider weiß ich nicht, ob die männliche „Verantwortungsfähigkeit“ (falls überhaupt genetisch vorhanden) in einem chaotischen Ausleben ihrer sexuellen Freiheit enden würde. Im  freien verantwortungslosen Ausleben der männlichen Sexualität  würden Frauen wiederum in ihrer Freiheit unterdrückt werden. Deshalb sehe ich im Mutterbezug und in der Mutterbezogenheit einer Gesellschaft einen fürsorglich-regulativen Sinn.

Das Herrschafts-Prinzip – Divide et Impera – ist im Kern gegen das Mutterschafts-Prinzip gerichtet

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Kaiser Napoleon Bonaparte über die Deutschen

Zitat: … „Zwiespalt brauchte ich unter ihnen nie zu säen. Ich brauchte nur meine Netze auszuspannen, dann liefen sie wie ein scheues Wild hinein.“ …

Damit wird deutlich ausgedrückt, dass Herrschaft immer Zwiespalt säen muss und gesät hat um seine Herrschafts-Ansprüche und Interessen gegen das Volk durchzusetzen.
Die Römer haben diese Taktik zuvor schon zu nutzen gewusst, indem sie gezielt verwandschaftliche Bindungen zersetzt haben. Sie säten Zwiespalt zwischen Brüdern und Schwestern, zwischen Eltern und Kindern, zwischen Vätern und Müttern. Es ging den Invasoren darum, die damals, noch vorhandenen Frauengemeinschaften ihres Einflusses zu berauben. Die römischen Besatzer haben ihr Ziel erreicht, indem sie die Frauen verunglimpft haben und die Männer gegen die Frauen aufgehetzt haben. Das Herrschafts-Motto lautete damals wie heute: „divide et impera“ = teile und herrsche – teilen im Sinne von, das Vertrauen spalten und zersetzen.

Fazit: Herrschaft, Führerschaft und Regierungen müssen die natürlich-gewachsenen Bindungen des Volkes zerstören um es unterwerfen, fremdbestimmen und regieren zu können!  Kriege, Unterwerfung und Fremdbestimmung sind, im Kern, gegen Mütter und Mutterschaft gerichtet, weil durch Mütter und Mutterschaft  Bindungen und Bindungsfähigkeit generiert werden.