Der Gottes-Code

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Genome Editing: Chinesische Wissenschaftler haben die ‪#‎Gene‬ menschlicher Embryonen verändert und damit eine Grenze überschritten. Gerät die gesamte Forschung in Verruf?

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Was ist der Gottes-Code? Täuschung? Die halbe Wahrheit? Oder, die Zerstörung des Ursprünglichkeitsprinzips durch das Macher-Prinzip? Oder ist der Gottes-Code die Enteignung, Entwertung aller irdischen Erfahrbarkeitswerte und deren Abstraktion hin zu einer jenseitigen Utopie? Ein Ermächtigungsprinzip zur Umgestaltung der Natur in tote Waren, indem die natürliche Vitalität und Generativität zerstört wird?

Ist der Gottes-Code etwa „Schöpfung aus Zerstörung“ des Natur-Gegebenen. Die Abstraktion des irdisch-erfahrbaren Liebes~ und Fürsorgeprinzips aus der irdisch-manifestierten Mutter-Kind-Bindung und deren Projektion auf eine „überirdische“ Vater-Theorie?

Eine Linearität des Denkens in Richtung auf Absolutheit, die die irdischen Naturgesetze der Kreisläufigkeit überwinden, durchbrechen und zerstören sollen, um eine utopische Göttlichkeit zu erfahren. Wie kann man  e r f a h r e n  wollen, wenn man in Negation zur irdischen Erfahrbarkeit steht? Eine andere, nicht- irdische Erfahrbarkeit ist nie bewiesen worden und befindet sich im Glaubensbereich.

Meiner Meinung nach, ist die irdische Erfahrbarkeit die Voraussetzung jeglicher Erfahrbarkeit. Demnach würde der Gottes-Code, wegen seines linearen Absolutheitsanspruchs, zwangsläufig, zur endgültigen Apokalypse führen, weil zu seiner irdischen Beweisbarkeit Natur-Ressourcen verbraucht werden müssen. Die Endlichkeit der Natur-Ressourcen ist im definierten Gottes-Code nicht enthalten, dürfte uns aber, aufgrund der globalen Erfahrbarkeit, bewusst sein. Das verantwortungslose, besonders das patriarchal-wissenschaftliche, Herumexperimentieren sollte wieder in seine Schranken verwiesen werden. Es geht um die sinnvolle Erkenntnis und das sinnvolle Verstehen der natülich-irdischen Kreisläufe und um die Wiederanbindung an die naturgegebene mütterliche Genealogie (Erbfolge) und nicht um deren Zerstörung ….

Rezension über Die Verkehrung: Das Projekt des Patriarchats und das Gender-Dilemma – 1. Oktober 2011 von Claudia von Werlhof (Autor)

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Durch dieses Buch ist mir klar geworden, dass unser Leben, in allen gesellschaftlichen und gestalterischen Bereichen von patriarchalen Dogmen und Normen bestimmt wird. Claudia von Werlhof entwickelt eine radikal-grundsätzliche Kritik an den bestehenden Verhältnissen des Menschen und dem patriarchal-bestimmten Verhalten des Menschen gegenüber dem Leben, den naturgegebenen Existenzgrundlagen und der Erde.

Im Geschlechterverhältnis gilt das männliche Sein als gesamtgesellschaftliche Norm und wird dem weiblichen Sein übergestülpt und hindert das weibliche Sein an seiner selbstbestimmten Entwicklung. Aus der geschlechterspezifischen Körperlichkeit ergibt/ergäbe sich auch, jeweils, ein unterschiedliches Bewusstsein in der Herangehensweise und im Verständnis der Welt.

Doch, mit der Tabuisierung des weiblichen Bewusstseins findet nur eine Verwerfung des weiblichen Seins und des Seins an sich, statt. So, tendiert ein Großteil der feministischen Bewegung zum patriarchalen Paradigma und verankert, in der Aktivität und in der Individuation, den emanzipatorischen Faktor. Die naturgegebene Gebärfähigkeit wird als sekundäres, minderwertiges, archaisches Überbleibsel und als Hindernis beim Gleichberechtigungsprozess und bei der Emanzipation gesehen. In Wahrheit soll, mittels Emanzipation, die weibliche Seinsberechtigung und die natürliche Ursprünglichkeit, samt ihrer naturgegebenen Genealogie, überwunden werden. Die Gleichberechtigung wird zur Gleichmacherei und verhindert eine natürliche Entwicklung der Geschechter-Identität, die, von der angeborenen körperlichen Unterschiedlichkeit ausgeht. Das Dilemma entsteht nicht durch die Unterschiedlichkeit der Naturgegebenheiten, sondern dadurch, dass sie, patriarchatsbedingt, als Widerspruch definiert wird und nicht als Ergänzung.

Nicht die geborenen Naturgegebenheiten gelten als primär, sondern deren Reflexionen und die, von Menschen gemachten, Definitionen über die Natur werden zu Vorbedingungen der Wahrnehmung von Natur und zur Voraussetzung der Natur selbst, pervertiert.

Bei diesem Umwandlungsprozess der Natur in ein, von Menschen, Gemachtes spielt die patriarchal-wissenschaftliche Herangehensweise an die Erklärung und das Verstehen der Welt eine Hauptrolle, da diese Wissenschaft, als „Heiligste aller Kühe“, den Status der Definitionshoheit beansprucht. Leider werden für die Umsetzung und Umwandlung der Naturgegebenheiten die Naturressourcen, unwiederbringlich, verbraucht und zerstört und unsere Existenzgrundlagen samt Generativität werden in Gefahr gebracht.

Im patriarchalen Weltbild emanzipiert sich das naturverbrauchende Macher-Prinzip gegenüber dem lebenserhaltenden Gebär-Prinzip, obwohl es das Macher- und Gestaltungs-Prinzip ohne die vorherigen, geborenen und gewachsenen Naturgegebenheiten nicht gäbe.

Es ist höchste Zeit, diese Pervertierung zu überwinden, wenn wir unsere Lebensgrundlagen erhalten wollen. Die Alternative dazu ist ein Leben im Einklang mit dem irdisch-natürlichen Kreislauf-Prinzip und die Überwindung des patriarchal-dualistischen Dilemmas.

Die patriarchal-paradigmatische Verdrehung der Welt in ihr Gegenteil.

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Das patriarchale Welt~ und Naturverbesserungsprojekt ist ein Endlos-Kontinuum des Scheiterns an der irdischen Wirklichkeit, weil die Rechnung ohne die Natur gemacht wird. Da die Kausalität von Natur und Projekt verkehrt wird, indem es (Projekt) zum Vorherigen und Vorrangigen, die Natur aber, zum Nachherigen und Nachrangigen erklärt werden, erscheint das Projekt die primäre Voraussetzung zu sein, wohingegen die Natur nur die sekundäre Folge daraus zu sein scheint.

Daraus ergibt sich eine Machbarkeitsideologie, die, den Prozess der Natur-Beeinflussung, ~Umwandlung und ~Zerstörung in Gang gesetzt hat um eine, vom Menschen (Mann) gemachte, Verbesserung und Perfektionierung der Natur zu verwirklichen. Nicht das Geborene und Naturgegebene ist das Ursprüngliche, sondern das Gemachte hat das Ursprüngliche zu sein, weil es als Verbesserung geplant ist.

Machbarkeit ist ohne Natur nicht möglich und kann nur mittels naturgegebener, bereits vorhandener Vorgaben realisiert werden. Denn, aus Nichts kann man nichts machen und das Machen erfordert Naturressourcen. Leider, steht das Machen nicht im Dienst des Seins, sondern das Sein wird der Machbarkeitsideologie geopfert.

So werden die Naturressourcen geplündert und die irdische Kreisläufigkeit von Geboren werden, Wachsen, Reifen, Sein und Vergehen wird durchbrochen, um sich, über das Machen und das Machbarkeitsprinzip zu emanzipieren, indem die natürliche Bedingtheit überschritten und überwunden werden soll.

Nicht die Geburt gilt als Beginn des irdisch-erfahrbaren Lebens auf dem Planeten, Erde,
sondern der Tod wird, patriarchal-paradigmatisch, zum Beginn eines irdisch-nicht-erfahrbaren Lebens in einer jenseitigen Utopie erklärt.

Im patriarchalen Weltbild emanzipiert sich das naturzerstörerische Macher-Prinzip gegenüber dem lebenserhaltenden Gebär-Prinzip, obwohl es das Macher- und Gestaltungs-Prinzip ohne Gebärprinzip nicht gäbe.

Es ist höchste Zeit, diese patriarchale Pervertierung zu überwinden, wenn wir unsere Lebensgrundlagen erhalten wollen. Die Alternative dazu ist ein Leben im Einklang mit der irdisch-natürlichen Kreisläufigkeit und die Auflösung des dualistischen Dilemmas.

Hallo Welt!

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