STOPPEN-SIE-LEIHMUTTERSCHAFT-JETZT-KAMPAGNE

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STATEMENT:

Wir sind Frauen und Männer unterschiedlicher ethnischer, religiöser, kultureller und sozioökonomischer Herkunft aus allen Regionen der Welt. Wir kommen zusammen, um unsere gemeinsame Sorge für Frauen und Kinder, die durch Leihmutterschafts-Verträge oder Schwangerschafts- Arrangements ausgenutzt werden.

Gemeinsam bestätigen wir die tiefe Sehnsucht vieler Menschen, Eltern sein zu wollen. Doch wie bei den meisten Wünschen muss es Grenzen geben. Die Menschenrechte stellen einen wichtigen Marker dar, um zu ermitteln, welche Grenzen gesetzt werden sollten. Wir glauben, dass Leihmutterschaft gestoppt werden sollte, weil sie ein Missbrauch der Menschenrechte von Frauen und Kindern ist.

Leihmutterschaft hängt oft von der Ausbeutung ärmerer Frauen ab. In vielen Fällen sind es die Armen, die verkaufen müssen und die Reichen, die sich leisten können, zu kaufen. Diese ungleichen Transaktionen führen zu einer Zustimmung, die unter-informiert ist, wenn nicht uninformiert, zu niedriger Zahlung, Zwang, schlechter Gesundheitsversorgung und schweren Risiken für die kurz- und langfristige Gesundheit von Frauen, die Surrogat-Schwangerschaften ausführen.

Der medizinische Prozeß für Leihmutterschaft bringt Risiken für die Leihmutter, die jungen Frauen, die ihre Eier verkaufen, und die Kinder, die über die unterstützten fortpflanzungsfähigen Technologien geboren wurden, mit sich. Die Risiken für Frauen beinhalten das Eierstock-Hyper-Stimulationssyndrom (OHSS), die Eierstock-Torsion, die Ovarialzysten, die chronischen Beckenschmerzen, die vorzeitige Menopause, den Verlust der Fruchtbarkeit, die Reproduktionskarzinome, die Blutgerinnsel, die Nierenerkrankung, den Schlaganfall und in einigen Fällen den Tod. Frauen, die mit Eiern von einer anderen Frau schwanger werden, haben ein höheres Risiko für Präeklampsie und hohen Blutdruck.

Kinder, die aus assistierten Fortpflanzungstechnologien geboren sind, die gewöhnlich in Leihmutterschaft eingesetzt werden, stehen auch vor gesundheitlichen Risiken, dazu gehören: Frühgeburt, Totgeburt, niedriges Geburtsgewicht, fetale Anomalien und höherer Blutdruck.

Eine Surrogat-Schwangerschaft trennt absichtlich die natürliche mütterliche Bindung, die in der Schwangerschaft stattfindet – eine Anleihe, die medizinischen Fachleute konsequent fordern und fördern. Die naturgegebene Bindung zwischen Mutter und Kind ist unbestreitbar und unvergleichlich intim, und wenn sie getrennt wird, hat es nachhaltige Auswirkungen auf die emotionale Verfasstheit von beiden. An Orten, wo Leihmutterschaft legalisiert wird, wird dieser potenzielle Schaden institutionalisiert.

Wir glauben, dass die Praxis der kommerziellen Leihmutterschaft von dem Kauf und Verkauf von Kindern nicht zu unterscheiden ist. Auch wenn nicht kommerziell (dh unbezahlt oder „altruistisch“) jede Praxis, die Frauen und Kinder solchen Risiken unterwirft, muss verboten werden.

Keiner hat ein Recht auf ein Kind, ob sie heterosexuell, homosexuell oder einzeln sind.

Wir stehen zusammen und bitten die nationalen Regierungen der Welt und die Führer der internationalen Gemeinschaft, zusammenzuarbeiten, um diese Praxis zu beenden und die Leihmutterschaft jetzt zu beenden.

http://www.StopSurrogacyNow.com

[Unterschrift]

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NZZ: «Es gibt Wichtigeres als die Frauenfrage.»

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Mein Kommentar:

Ob die Quote das Geschlechter-Dilemma lösen kann, steht in den Sternen, solange Führung Kompetenz bedeutet und nicht soziale Verantwortung.

Das wesentliche Problem war und ist das H e r r schaftsproblem, welches schon qua Definition sexistisch und elitär ist. Wie uns die geschichtliche und interdisziplinäre Erfahrung, seit der Patriarchalisierung vor 5000 – 6000 zeigt, lässt sich mit dem patriarchalen Führungsanspruch kein Problem lösen.
Im Gegenteil Herrschaft und Patriarchat sind die Ursache aller Dilemmata, weil sie die Menschheit in Herrscher und Beherrschte spaltet und unilaterale sexistische Überlegenheitsansprüche stellt auf Kosten der anderen Hälfte der Menschheit.

Meiner Meinung nach, ist das patriarchal erschaffene Geschlechterdilemma eines der vordringlichsten Aufgaben überhaupt. Auf der Führungsebene ist dieses Problem nicht zu lösen ohne einerseits neue Eliten zu generieren und andererseits nicht ohne neue Prekariate zu erschaffen.

Mit Herrschaft lässt sich die naturgegebene Welt nicht bewahren, weil Herrschaft das Agens für Spaltung, Beherrschung, Ausbeutung und Zerstörung aller Naturgegebenheiten ist wegen seines Anspruchs auf Überlegenheit über Natur, Mensch (Frau) und Erde. Wobei der Gottesglaube immer als wesentliches Instrument, als Rechtfertigung und als Krücke gedient hat/dient.

Geschlechter sollten als Ergänzung zueinander gesehen werden und nicht als kompetitive Gegner. Deshalb muss ein grundsätzlicher Paradigmenwechsel her auf jeder Ebene.

https://www.infosperber.ch/Artikel/Sexismus/Bundesratswahl-Gender

Lilith, die Urgöttin der Horiter, Hurriter

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In den altorientalischen Sprachen, die keine Vokale haben, bleibt vom Wort für Göttin Al-Lat nur das ›Gerüst‹ LLT, das haben die Bibelschreiber mit LiLiT übersetzt, noch ein H angehängt und verteufelt. Ähnliches sehen wir bei ST, Set, ägyptisch Frau, Dame und Göttin I-Set/A-Set. Vermännlicht und verteufelt mit einem H angehängt wird sie so zum bösen Seth.

Dies aus meinem Hurriter-Artikel »Unter dem Namen Al-Lat wurde die Göttin als Mutter der Hurriter schon zweieinhalbtausend Jahre vor Mohammed im südmesopotamischen Ur verehrt; im 2. Jahrtausend ist sie im Nahen und Mittleren Osten belegt.

In dieser Zeit zog Abraham, der auch als Stammvater Mohammeds und des Islam gilt, von Ur nach Haran.

Damit ist möglicherweise nachweisbar, dass vor ihrer Vermännlichung durch Mohammed – der aus dem Stamm der Horiter/Qurai stammt -, schon Abraham die Göttin bekannt war. In dieser Zeit hatten die Hurriter in Haran, der Stadt der Arier, engen Kontakt mit den Ariern aus dem iranischen Hochland. Abraham und Mohammed dürften beide zum mächtigen Stamm der Hurriter gehört haben.

Die aggressivste Gruppe von Eroberern waren wohl tatsächlich die Horiter, Hurriter, Hurri, Horim, Churriter, Churri, Kurriter, Koreschiten, Qur, Qurai, Quraisch, die sich mit den Ariern aus dem Iran verbündet hatten. Sowohl Abraham als auch Mohammed gehörten zum Großstamm der Horiter. Die Horiter unternahmen ihre Überfälle und Eroberungszüge bis nach Südarabien und Ägypten. In Ägypten wurden sie als ›Shemsu-Hor‹, als horitische Schmiede bekannt.“ Doris Wolf

 

Die Lüge vom Krieg, den es ›schon-immer‹ gegeben hat (Doris Wolf)

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Aus dem Inhalt:

  • Die Propaganda des Patriarchats: ›Kriege gab es ›schon-immer‹
  • Eine Ausstellung in Halle zum Thema Krieg macht es deutlich:
    Während 98 Prozent der Menschheitsgeschichte gab es keine Kriege!
  • Davon wollen unsere Regierenden und Profiteure des Waffengeschäftes nichts wissen
  • Haben Männer ›aggressive Erbanlagen‹, gar ein ›Killer-Gen‹?
  • Für Gott und Vaterland
  • Rechtfertigung von Gewalt und Krieg mit der Bibel
  • Kriege sind nicht Schicksal – Kriege werden gemacht
  • Gewaltlosigkeit ist eine Sache der Erziehung
  • Das Patriarchat ist der Vater des Krieges
  • ›Wirtschaftsmotor Krieg‹ : Eine erschreckende Bilanz
  • Das kriegslüsterne und machtgierige Patriarchat eroberte die Welt

Kriege zu führen ist keine Lösung um Konflikte zu lösen.
Jeder Krieg ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
Ist ein Mangel an Intelligenz und Diplomatie.
Gewalt erzeugt Gegengewalt.

Die Propaganda des Patriarchats: ›Kriege gab es ›schon-immer‹

Die Propaganda der Kriegstreiber ist eine der großen Lügen des kriegslüsternen Patriarchats. Kriege sind die schauerlichste, verlogenste, und dümmste ›Ausrede‹, um ›den Frieden zu sichern‹. Es geht immer um Hass, Mordlust, Vertreibung, Zerstörung und Raubgier. »Vergangenheit ist der Stoff aus dem die Gegenwart gemacht ist und wenn man sich ihr nicht stellt, wird aus ihr möglicherweise auch die Zukunft zusammengesetzt. Eine Horrorvorstellung, denkt man an die Kriege, die uns heutigen Westeuropäern erspart geblieben sind.« Dies sagt der Panorama-Kurator Wieland Speck zur Einführung des preisgekrönen Films ›Circle‹ (arte Dezember 2016).
»Weniger Glück hatten die Osteuropäer aus Ex-Jugoslawien. Die Ereignisse vor kaum mehr als 20 Jahren bleiben zu Lebzeiten lebendig. Dass aus einer befriedeten Welt, in der die unterschiedlichsten Religionen lediglich kulturelle Randnotizen waren eine segregierte, hasserfüllte werden könnte, schien unvorstellbar und wurde doch in Windeseile blutige Wirklichkeit. Hass scheint scheint sich leichter evozieren zu lassen, geht mit der nötigen Propaganda schneller aufzubauen als Liebe. Gewalttätigkeit, der Zerstörungsgenuss der Gewaltmänner und die Abwesenheit von Moral sind nicht Kriegsfolgen sondern nichts anderes als deren Ursache.« (›Circles‹, Film zum Bosnien-Krieg von Srdan Golubovic, Regie, Srdan Golubovic, Srdjan Koljevic, Melina Pota Koljevic, Drehbuch, 2013)

»In dem wechselnd von Regen- und Trockenperioden charakterisierten nordafrikanischen Raum lassen sich Spuren menschlicher Besiedlung bis um 2 Millionen Jahre nachweisen. Lange bevor das Niltal selbst, noch von regelmäßigen Hochwassern durchströmt, bewohnbar wurde, siedelten hoch an den Talrändern Menschen, deren Existenz in den von ihnen gefertigten und benutzten Feuersteingeräten nachweisbar ist.« (Dietrich Wildung ›Ägypten vor den Pyramiden‹ 1981, S. 8). Diese 2 Millionen Jahre waren absolut friedlich. Es war die Zeit der Mütter, der Matriarchinnen, der natürlichen, gewaltfreien, weiblichen Dominanz. Frauen waren als das lebenspendende Prinzip, als Garantinnen für den Fortbestand und die Erhaltung des mütterlichen Blutclans der respektierte, geliebte und verehrte Mittelpunkt der Sippe. Die Katastrophe begann mit dem Patriarchat. Der Grund für die Entstehung der ›Herrschaft der Väter‹ hat zu tun mit der Entdeckung der Viehzüchter und der Rolle der Stiere bei der Zucht. (s. ›Die Entdeckung der Vaterschaft‹)

Erst jüngere Forschungen brachten es an den Tag: ›Das Zeitalter des Schreckens‹ begann nach zwei Millionen Jahren des Friedens erst vor 5500 Jahren mit dem Patriarchat am Beginn der Bronzezeit. (›Der erste Krieg der Weltgeschichte‹)

Eine Ausstellung in Halle zum Thema Krieg macht es deutlich:
Während 98 Prozent der Menschheitsgeschichte gab es keine Kriege!

›Krieg – eine archäologische Spurensuche‹ …. Doris Wolf

 

http://www.doriswolf.com/wp/die-patriarchale-luge-vom-krieg-den-es-schon-immer-gegeben-hat/

Nicht zu leugnen: 5000 Jahre Patriarchat – eine katastrophale Bilanz

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Aus dem Inhalt:

  • 65 Millionen Menschen auf der Flucht!
  • Das Patriarchat ist indoeuropäisch/arischen Ursprungs
  • Die Mehrheit der Menschen glaubt, das Patriarchat sei ein Naturgesetz und von ›Gottes Gnaden‹
  • Das Patriarchat: eine gnadenlose Kriegskultur
  • Der patriarchale Mann überschätzt sich und glaubt an seine ›natürliche‹ Überlegenheit
  • Der patriarchale Mann wurde zur Gefahr für Frauen und Kinder
  • Der Einfluss der Patriarchalisierung auf die Beziehung von Frau und Mann
  • Die patriarchale Familie, in der die Frau zu schweigen und zu dulden hat, ist die Brutstätte männlicher Gewalt-Herr-schaft
  • Patriarchat und Faschismus
  • Intelligenz und Gewalterziehung – eine aufschlussreiche Hirnforschung
  • Ängste und Ohnmacht patriarchaler Männer
  • Die Saat der patriarchalen Gewalt ist in erschreckendem Masse aufgegangen
  • Die katastrophale Bilanz kann nicht geleugnet werden

65 Millionen Menschen auf der Flucht!

Als der europäische Kolonialismus blühte, häufte der Westen durch Unterdrückung, Versklavung, Ausbeutung, Folter und Mord Macht und Kapital an. Die kolonisierten Völker verarmten und stehen heute als Kriegs- und Wirtschaftsflüchtlinge, durch Gewalt und Hunger an Leib und Leben bedroht, vor unseren verschlossenen Grenzen und Herzen. ›We are here, because you were there‹, war auf einer Demo von Indern in London zu lesen. Anfangs 2015 spricht man von 260 Kriegen seit 1945, von 55 Millionen Flüchtlingen, Mitte 2015 bereits von 60 Millionen. 2016 ist die Zahl auf 65 Millionen angestiegen und abertausenden Ertrunkenen im Mittelmeer. Die Erinnerung an die Schuld von Kolonialismus und Sklaverei wird verdrängt und pervertiert in Rassismus und Fremdenhass, der heute in vielen Ländern grassiert. Eine bittere Bilanz.

»Männerbünde (kriegerische Schwurgemeinschaften) waren ein zentrales Merkmal aller alten indoeuropäischen Kulturen.« (Kris Kershaw)

Das Patriarchat ist indoeuropäisch/arischen Ursprungs

Das Patriarchat nahm seinen Anfang bei den Indo-Europäern, primitiven, nomadisierenden Schafhirten, Rinder- und Pferdezüchtern in den südrussischen Steppen. Sie hatten den männlichen Anteil bei der Zeugung entdeckt, was sie zu den ersten anerkannten Vätern (Patriarchen) machte und bei ihnen größenwahnsinnige Ansprüche auslöste. Sie sahen sich als ›Schöpfer der Welt‹, die nun ihnen gehören sollte, drängten immer mehr an die Macht und begannen die Frauen aus ihren leitenden Positionen zu verdrängen und männliche Werte einzuführen. Junge unverheiratete Männer organisierten sich in kriegerischen Männerbünden; Ruhm und Ehre galten ihnen als höchste Errungenschaften. (s. auch ›Wer war Menes‹?) Sukzessive eroberten sie die Länder der damaligen Zeit; im Süden bis nach Ägypten. Die kriegerischen Überfälle wurden für sie zum wichtigsten Mittel, sich Macht über die matriarchalen Siedlungen und Städte  – und damit über Frauen, Tiere, Landbesitz und Reichtum – zu verschaffen, denn Land und Besitz lagen in den weltweiten matriarchalen Kulturen in den Händen der Frauen.
Kriege wurden als Aufstand gegen die Frauenkultur, aus Lust am Abenteuer, aus Langeweile, aus Rebellion, aus Lust am Töten und zum Zwecke der Eroberung von Ländern, mit all ihren Schätzen, dem Boden, den Menschen und dem Vieh geführt und als Mittel der Machterhaltung insti­tutionali­siert. Zur Kriegsbeute gehörten immer auch Menschen. Frauen, Männer und Kinder, die versklavt, missbraucht und ausgebeutet wurden.

Die Mehrheit der Menschen glaubt, das Patriarchat sei ein Naturgesetz und von ›Gottes Gnaden‹

Menschen lassen sich verführen, beeinflussen, manipulieren, beherrschen, korrumpieren, instrumentalisieren und sogar erpressen, durch geschickte politische und religiöse Propaganda. Auch die Medien stehen im Dienst der patriarchalen Strippenzieher, der Waffenschieber, der Kriegstreiber, Profiteure und Diktatoren, der Propagandamaschinerie der Meinungsmacher an der Macht.

Die allmähliche Patriarchalisierung der Welt war ein langer Prozess, der dazu führte, »dass eine männerbeherrschte, gewalttätige und hierarchische Gesellschaftsordnung mit der Zeit nicht nur als normal, sondern sogar als die einzig richtige aufgefasst wurde.« (Riane Eisler ›Von der Herrschaft zur Partnerschaft – Weibliches und männliches Prinzip in der Geschichte‹ 1989, S. 58)
Die meisten Menschen sind davon überzeugt, dass es-schon-immer so war, dass die Männer die Welt seit jeher beherrschten, dass es Kriege schon-immer gegeben habe, dass die Frauen schon-immer dem Manne untertan waren und dass Gott schon-immer ein Mann war. Doch dieser Glaube ist Ideologie, ein Irrtum, ist das verheerende Resultat einer Jahrtausende andauernden patriarchalen Indoktrination, Propaganda, Lüge und Gehirnwäsche. Glauben konditioniert; das Gehirn wird vorformatiert und programmiert. Je früher das geschieht desto nachhaltiger; am besten schon ab dem Kleinkindalter, erst durch den religiösen Einfluss der Mutter, später durch die Weitergabe faschistisch-religiöser Ideologien durch den Vater. Je früher das geschieht, desto tiefer die gefühlsmäßige, gläubige Überzeugung; die Konditionierung wird beinahe unauslöschlich.
Machtgierige Männer in Politik, Wirtschaft und religiösen Institutionen nutzen dieses Wissen. Der im Patriarchat aufgewachsene Mensch ist auf Glauben und Gehorsam gedrillt – er ist willenlos und gefügig gemacht! Wie sollte man sich sonst erklären, dass Diktatoren immer willige Helfershelfer, Bewunderer, willige Folterer, Söldner, Mörder und Schlächter und mehr Mitläufer als Gegner hatten? Wie sollte man verstehen, dass Menschen freiwillig in den Krieg ziehen und sich für Ideen opfern, die von wahnsinnigen Psychopathen ausgedacht wurden und nur dem Erhalt ihrer Macht, ihren Interessen, ihrem Profit  dienen? Wie ergründen, warum die monotheistischen Religionen, trotz ihrer menschenfeindlichen, brutalen Bücher, trotz ihrer Gewalt, ihren Schandtaten und Verbrechen mehr Anhänger und Eiferer als kritische Gegner haben?
Ist es nur, weil es einfacher, bequemer, akzeptierter, ungefährlicher, konform oder Tradition ist? Immanuel Kant setzte Mut voraus, selber zu denken; Mut sich eine eigene Meinung zu bilden. Durch ständige Indoktrinierung wurden die Menschen vom Denken zugunsten von Glauben abgehalten.“ Doris Wolf  ….

http://www.doriswolf.com/wp/aus-dem-4-kapitel-die-verheimlichte-tragodie-einer-invasion-aus-vorderasien/das-patriarchat-entstehung/5000-jahre-albtraum-patriarchat/

Patriarchat als Technik

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Der neue Bumerang ist da!!!

Herausgegeben von FIPAZ –

Forschungsinstitut für Patriarchatskritik und alternative Zivilisationen, Innsbruck

https://fipaz.files.wordpress.com/2015/04/bumerang-3-patriarchat-als-technik.pdf

 

Rezension über „Das wunderbare Vermächtnis der Steinzeit“ von Doris Wolf

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Eine wahre Offenbarung ist das Buch von Doris Wolf „Das wunderbare Vermächtnis der Steinzeit“ und was daraus geworden ist. Es  ist an Komplexität und  Informationsdichte kaum zu überbieten.

Neben zahlreichen Abbildungen archäologischer Befunde, prähistorischer Zeichnungen, Höhlenmalereien und paläolithischer Skulpturen finden wir Zitate aus über 250 Veröffentlichungen namhafter   ForscherInnen und WissenschaftlerInnen, die die Erkenntnis über die matriarchale Urkultur der Steinzeit  bestätigen und Gegenaussagen werden von Doris Wolf stichhaltig und stringent widerlegt. Unter anderem unterzieht sie die patriarchale Geschichtsschreibung einer Korrektur, indem sie die matriarchalen Kultur- und Schöpfungsleistungen nachdrücklich exponiert.

Die Überproportionalität  weiblicher Artefakte und Darstellungen weiblicher Körperlichkeit – in den  Stadien der Schwangerschaft und des Gebärens – deutet auf eine zentrale Wertschätzung und Verehrung der Frau und Mutter  hin und gleichzeitig auf die künstlerischen Leistungen von Frauen in der Steinzeit.  Die zahlreichen Quellen, die Doris Wolf anführt, verdichten und verifizieren ihre Beweisführung über die matriarchalen Urkulturen der Steinzeit.

Die künstlerische Gestaltungsfähigkeit prähistorischer Menschen lässt auf einen tiefen emotionalen Bezug zur irdischen Realität, auf die Fähigkeit Erfahrungen symbolisch auszudrücken und auf eine Spiritualität schließen. Eine Spiritualität, die in eine Religion der Göttin als Urmutter übergeht, in der sie als Schöpferin allen Lebens verehrt wird.  Es war eine Religion, die auf Fürsorge, Verantwortung und Liebe zum Leben basierte und der Arterhaltung diente.

Wohingegen mit der Patriarchalisierung  vor 6000 – 5000 Jahren die Verantwortung dem patriarchalen  Narzissmus und den, damit verbundenen, Theorien und Spekulationen  geopfert wurde. Mit der Erfindung der männlichen Götter wurde die matriarchale irdische Verbundenheit mit dem Leben, der Natur und der Erde diskriminiert und durch eine Gläubigkeit  an patriarchale Omnipotenz, an Machbarkeitsideologien und utopische Superlativen ersetzt. Eine Gläubigkeit, die in ihren fanatischen und exzessiven Ausprägungen das Leben, die Natur und die Menschen, besonders die Frauen, missachtet, entseelt und zerstört. Denn mit der Erfindung der patriarchalen Götter wurde auch gleichzeitig der Krieg erfunden.

An die Stelle des matriarchalen Wissens durch Erfahrbarkeit und Intuition trat eine patriarchale Wissenschaft durch Abstraktion von der irdischen Erfahrung, Spekulation  und Aufoktroyieren utopischer Theorien. Das patriarchale System missachtet die existenziellen und sich ergänzenden matriarchalen Lebenszusammenhänge, indem es die Welt in Gegensätze aufspaltet und mittels matriarchaler Ressourcen unilaterale patriarchale Überlegenheits-Ansprüche stellt.

Mit der Patriarchalisierung der Welt geht die Zerstörung der Welt einher!

Es ist höchste Zeit für einen Paradigmenwechsel, wenn wir der Zerstörung der Welt Einhalt gebieten wollen und wir das „wunderbare Vermächtnis der Steinzeit“ erhalten und verwirklichen wollen. Dieses Buch von Doris Wolf trägt zur Wiederherstellung der Vollständigkeit des humanen Bewusstseins bei und ergänzt es durch die unverzichtbare, regenerierende, matriarchale Komponente.

 

Das Buch kann direkt zum Preis von Fr/€ 34,90 inkl. Porto und Verpackung (gilt für Europa) in jeder Buchhandlung bestellt werden.